FSG: Senkung der Klassenschülerhöchstzahl

Verbesserte Unterrichtsbedingungen

Wien (FSG) - Mit Verwunderung nimmt der Vorsitzende der sozialdemokratischen AHS-LehrerInnen, Mag. Michael Zahradnik, Medienberichte wahr, die den Eindruck erweckten, als würde die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl nicht wirklich etwas bewirken beziehungsweise keine neuen Lehrkräfte ins Bildungssystem bringen. ++++

"Im AHS-Bereich, in dem wir seit Jahren mit übervollen Klassen zu kämpfen haben, könnte das nicht nur die Möglichkeit zu deutlich verbesserten Unterrichtsbedingungen bieten, sondern auch hunderten jungen Lehrerinnen und Lehrern einen Arbeitsplatz schaffen."

Sollten durch Schülerrückgang in manchen Regionen oder Schulsparten neue Lehrkräfte nicht im vorgesehenen Ausmaß benötigt werden, böte das laut Zahradnik die Chance, früher als geplant kleinere Klassen auch an den ORGs oder BMHS einzurichten. Stützmaßnahmen für ProblemschülerInnen und Spezialangebote für Hochbegabte würden ebenso mehr Lehrkräfte benötigen. "Nach Jahren des Kaputtsparens endlich eine pädagogisch sehr sinnvolle Maßnahme!", meint Zahradnik. "Als Lehrergewerkschafter freue ich mich einfach, dass künftig mehr jüngere KollegInnen unterrichten werden - und das in kleineren Klassen."

FSG, 8. März 2007 Nr. 25

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Mag. Michael Zahradnik
Vorsitzender der FSG-AHS
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