Flexibles Kindergeld: Großer Schritt in Richtung höhere Geburtenrate

Aber Defizite bei der Kinderbetreuung noch immer nicht ausgeglichen.

Wien (Rotes Kreuz) - Als "großen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet der Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Dr. Wolfgang Kopetzky, die Ankündigung der Einführung des flexiblen Kindergeldes ab 2008 durch Frauenministerin Doris Bures (SPÖ).

"Flexibles oder einkommensabhängiges Kindergeld, Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten und familienfreundliche Betriebe sind entscheidend, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen - und damit für eine höhere Geburtenrate", so der Generalsekretär. Kopetzky begrüßt daher auch die Initiative der Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Christine Marek (ÖVP), mit der Frauen der Aus- und Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert werden soll.

Beim Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten drängt der Rotkreuz-Generalsekretär zur Erfüllung des Barcelona-Zieles der EU. Spätestens im Jahr 2010 soll für unter 3-Jährige EU-weit eine Betreuungsquote von 33 Prozent erreicht sein. "In Österreich liegen wir derzeit erst bei 12 Prozent", so Kopetzky. "Aber natürlich nützt ohne Kinderbetreuung auch ein flexibles Kindergeld wenig, um der demografischen Alterung mittels höherer Geburtenraten entgegenzuwirken."

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