Christa Bogath: Für uns Frauen gibt es noch keinen Ruhetag!

Internationaler Frauentag am 8. März 2007 - Frauenrechte sind noch nicht selbstverständlich

Wien (ÖGB) - "Wir Frauen können die Hände, wie es scheint, noch lange nicht in den Schoß legen: Denn die Bekämpfung der weiblichen Armut, Jobs für Frauen - von denen sie auch leben können - sowie die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen sind nur ein paar der noch ungelösten Probleme, mit denen frau landauf, landab täglich konfrontiert ist. Der Internationale Frauentag am 8. März bietet eine willkommene Gelegenheit, auf unsere langjährigen Forderungen aufmerksam zu machen", stellt die ÖGB-NÖ-Frauenvorsitzende und Leiterin der Abteilung Frauen- und Jugendpolitik der AKNÖ, Christa Bogath, fest.

"Die Frauenquote halte ich für wichtig und erforderlich, da es noch viele offene Bereiche gibt, wie in der Privatwirtschaft, an den Universitäten usw. Um die Ministerin a. D., Johanna Dohnal, zu zitieren: ´Auf Goodwill warten wir lange. Es gilt ja immer noch:
Frauen haben immer nur das erreicht, was sie sich selbst erkämpft haben.` Das sehe ich genauso", so Bogath weiter.

In den letzten Jahren, während der schwarz-blau-orangen Regierung, habe sich für die Frauen wieder einiges rückentwickelt, was in Zeiten von SPÖ-Frauenministerinnen bereits erkämpft worden war. Deshalb sei es an der Zeit, dass es mit der neuen Frauenministerin Doris Bures frauenpolitisch wieder voran gehe.

"Die Frauenpolitik spielt in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein. Deshalb ist es auch nötig und legitim, dass sich die Frauenministerin in allen politischen Bereichen einmischt", erklärt Bogath.

Internationaler Frauentag:

Der Internationale Frauentag (International Women's Day) wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er geht auf eine Idee der deutschen Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin zurück, die ihn am 27. August 1910 auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen ins Leben rief: Von diesem Zeitpunkt an war der 19. März Internationaler Sozialistischer Frauentag und gleichzeitig Kampftag für das Frauenwahlrecht.

1911 demonstrierten Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA für Gleichberechtigung. 1921 erfolgte eine Verlegung des "Internationalen Frauentags" vom 19. März auf den 8. März. 1975 rief die UNO am 8. März zum Internationalen Frauentag auf.

ÖGB, 8. März 2007 Nr. 174

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Christa Bogath
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