Große Entlastung für Unternehmensnachfolger durch Aufhebung der Erbschaftssteuer

Forderung der Jungen Wirtschaft jetzt umgesetzt

Wien (PWK168) - Die jüngste Aufhebung der Erbschaftssteuer vom
VfGH stößt bei den Unternehmensnachfolgern auf große Zustimmung. Die bisher angefallene Steuer stellte eine große Belastung im Rahmen der Unternehmensübergabe in der Familie dar. Die Folge war eine Gefährdung des Weiterbestands des Unternehmens. Der Übernehmer sah sich plötzlich großen Aufwendungen gegenüber, wollte er den bestehenden Betrieb in seinem bisherigen Umfang weiter führen.

Für Harry Gatterer, Bundesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft, war das ein längst fälliger Schritt: "Die Nachfolger müssen nicht mehr einen Teil der Unternehmenssubstanz opfern. Der Betrieb bleibt gesund. Laufende Erträge fließen nicht mehr ab, sondern können ins Unternehmen reininvestiert werden. Sie sichern so die Zukunft des Betriebs."

Gatterer, der die Aufhebung begrüßt, sieht aber noch großen Handlungsbedarf im Bereich der Unternehmensübergabe. Derzeit gibt es einen Freibetrag bei entgeltlicher Übergabe in Höhe von Euro 7.300,-. "Dieser Betrag ist veraltet und seit langem nicht angepasst worden. Diese Regelung spiegelt nicht mehr die Praxis und die Unternehmensbedürfnisse wider. Wir fordern hier eine Erhöhung des Freibetrags auf Euro 100.000,-." Weiters ist im Rahmen der Übernahme von Krediten derzeit nochmals eine Vergebührung für den bereits bestehenden Kredit fällig. Der Chef der Jungen Wirtschaft setzt sich für eine Abschaffung dieser "doppelten" Kreditvertragsgebühr ein.

Die Jungunternehmer sind die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Belastungen bereits zu Beginn ihres Unternehmertums wirken sich negativ auf das Wachstum und die Erhaltung von Arbeitsplätzen aus. "Anstatt das Unternehmertum mit einem Aderlass beginnen zu müssen, brauchen die Jungen Unterstützung! Sie sichern die Wirtschaft und die Arbeitsplätze von morgen.", bringt Gatterer es auf den Punkt. (Ne)

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