An apple a day keeps the doctor away

Das Gesundheitsverhalten in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Wiener Neudorf (OTS) - "An apple a day keeps the doctor away!" -Diesem nur allzu bekannten Sprichwort ging Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer aktuellen Studie auf den Grund. Die Ergebnisse gewähren interessante Einblicke in das persönliche Gesundheitsbewusstsein von rund 4.000 Österreichern, Deutschen und Schweizern. Insgesamt deuten die Resultate (zumindest in der rationalen Befragungssituation) auf ein ausgeprägtes Bewusstsein unter den Befragten hin, wobei insbesondere Frauen vermehrt darauf achten, ihren Körper "fit" zu halten.

Welche Bedeutung wird dem Thema "Gesundheit" zugeschrieben, welchen Stellenwert nimmt es im Leben der Österreicher, Deutschen und der Schweizer ein? 75,4% der Respondenten des Marketagent.com Online Access Panels beschreiben sich als eher bzw. sehr gesundheitsbewusst, lediglich 8,0% schenken diesem Thema nach eigenen Angaben wenig oder gar keine Aufmerksamkeit. An dieser Stelle muss jedoch der Frage nachgegangen werden: Was versteht man eigentlich unter Gesundheitsbewusstsein? Welche Möglichkeiten und Maßnahmen werden ergriffen, das gesundheitliche Wohlbefinden aufrecht zu erhalten?

Als größter Kontrahent der Gesundheit wird der Genuss von Alkohol angesehen, welchem in Folge 63,0% der Befragten entsagen bzw. den Konsum reduzieren. Auf den weiteren Plätzen folgen der Verzicht auf Zigaretten (57,4%), ein ausreichendes Schlafpensum (55,4%) sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung (50,5%). Regelmäßige Arztbesuche (33,4%) und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen (31,2%) bilden das Schlusslicht des Maßnahmenkatalogs.

Frauen sind - nicht überraschend - tendenziell bewusster im Umgang mit ihrer Gesundheit als Männer (71,2%) und schätzen sich selbst zu 78,0% als gesundheitsbewusst ein. Des Weiteren sind geschlechtsspezifische Unterschiede in Hinblick auf die getätigten Maßnahmen nachweisbar: Während sich "Frau" zu 69,0% bereit zeigt, auf den "Leberfeind" Alkohol zu verzichten, so sind nur 53,4% der männlichen Befragten geneigt, ihren Alkoholkonsum zu Gunsten ihrer Gesundheit zu reduzieren. Gegensätzlich raffen sich 44,4% der Männer von der gemütlichen Couch auf und betreiben regelmäßig Sport, Frauen tun dies nur zu rund 33%.

Wie gelangen Patienten an Informationen über Ärzte bzw. deren Praxen? Insgesamt vertrauen 70,0% der Umfrage-Teilnehmer Empfehlungen von Freunden, Bekannten oder Kollegen, 40,0% befragen das Internet zu Recherchezwecken. Die Ergebnisse lassen weiters auf länderspezifische Divergenzen schließen: Während der Einfluss von Freunden, Bekannten und Kollegen in Österreich in 73,9% der Fälle zum Tragen kommt, so verlassen sich vergleichsweise nur 64,9% der Schweizer auf Empfehlungen ihres persönlichen Umfeldes.

Interessante Ergebnisse ergab die Studie in Bezug auf die Patientenfluktuation. Grundsätzlich haben rund 50% der Patienten innerhalb der letzen 2 Jahre ihren Arzt gewechselt. Im Ländervergleich wurde in der Schweiz (35,6%) deutlich seltener ein "Tapetenwechsel" dieser Art durchgeführt als in den Nachbarstaaten Österreich (53,0%) und Deutschland (50,4%). Insgesamt lösen besonders Zahnärzte (43,8%) einen regen Patientenstrom aus, gefolgt von Allgemeinmedizinern (36,0%) und den Gynäkologen (21,2%). Interessanterweise zeigt sich in diesem Zusammenhang, dass Österreicher den Zahnarzt deutlich häufiger wechseln (48,9%) als Schweizer (24,0%). Gegensätzlich trennte sich die Schweiz mit rund 45% etwas häufiger vom aktuellen Hausarzt, als Österreich (35,4%) oder Deutschland (35,4%).

Welche Ursachen bewegen Österreicher, Deutsche und Schweizer dem "Arzt ihres Vertrauens" den Laufpass zu geben? Das Ranking der wirkungsvollsten Taktiken, um Patienten zu vertreiben, wird mit 44,3% klar von "NICHT zufriedenstellenden Behandlungen bzw. Diagnosen" angeführt. Des Weiteren laufen unsympathische, unfreundliche Ärzte leicht Gefahr, ihre Patienten an die Konkurrenz zu verlieren (32,0%). Lange Wartezeiten belegen mit 28,3% Platz 3 der bedeutendsten Ursachen für einen Arztwechsel. Unattraktive Öffnungszeiten (9,9%) und ein zu hohes Preisniveau (7,3%) sind in den seltensten Fällen der Grund für eine Neuorientierung.

Kommen wir abschließend zur Bewertung der einzelnen (zahn-) ärztlichen Praxen durch den Patienten. Interessanterweise scheint sich nun das Bild, das in Bezug auf die Patientenfluktuation entstanden ist, umzukehren: Der Hausarzt führt das Klassement der zufriedenstellendsten Praxen mit einem Top-Box-Wert (mit "sehr zufrieden beim letzten Besuch" bewertet) von 52,3% an, dicht gefolgt vom Zahnarzt (51,0%) und dem Gynäkologen (47,5%).

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