Kopietz: Ressourcen bei der Polizei endlich aufstocken!

Wiener SPÖ-Landesparteisekretär fordert von Platter vernünftige Sicherheitspolitik für Wien

Wien (SPW) - "Dass die jahrelang verfehlte Politik des Innenministeriums nicht über Nacht umgewälzt werden kann, ist plausibel. Nun aber befindet sich Günther Platter schon lange genug in seinem Amt. Geschehen ist in der ÖVP-Sicherheitspolitik absolut nichts außer die Fortsetzung des katastrophalen Kurses der Vorgängerregierungen. Und das zu Lasten der Sicherheit Wiens und der Menschen, die hier leben und auf Besuch kommen", kritisierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Donnerstag die Politik von Innenminister Platter, bei der "so rein gar nichts weitergeht". Der "Vertrauensvorschuss" sei aufgebraucht, so Kopietz, Taten seien endgültig notwendig.****

Und wie diese auszusehen hätten, konkretisierte der Landesparteisekretär: "Wien braucht mittlerweile schon 1.100 Polizistinnen und Polizisten mehr. Da gibt’s nichts mehr schönzureden oder abzuwarten. Wir brauchen eine sofortige Ausbildungsoffensive im Sicherheitsbereich und vor allem muss den seltsamen Personalverschiebungen zu Lasten Wiens ein Ende gesetzt werden", erinnerte Kopietz an die "an Skurillität kaum noch zu überbietende Abkommandierung von Wiener Polizisten nach Tirol zum Pistendienst". Und "wenig dienlich" sei zudem die zum Teil veraltete oder minderwertige technische Ausstattung der Polizeistationen. "Testsoftware", wie sie zum Beispiel bei der Anzeigenaufnahme verwendet würde, hätte sich als absolut ungeeignet erwiesen. "Weg damit!", so Kopietz.

Gerade tragische Ereignisse in den letzten Tagen und Wochen hätten verdeutlicht, wie wichtig professionelle und verlässliche Arbeit im Sicherheitsbereich sei. Vor allem hätten sie zu Tage geführt, dass man mit der Sicherheit nicht spielen darf. "Eben an dieser Stelle den Sparstift anzusetzen, ist ein verantwortungsloses Spiel mit dem Feuer!"

Auch diejenigen, die am allerbesten wissen, was von Nöten ist, nämlich die Polizisten und Polizistinnen selbst, schlügen laut Kopietz längst Alarm, blieben jedoch auch unter Innenminister Platter ungehört: "Ohne die Unmengen an Überstunden, die womöglich bald gar nicht mehr abgegolten werden, würde der Dienstbetrieb bei der Wiener Polizei längst zusammenbrechen. Das bedarf schleunigst einer Änderung. Denn das haben sich weder die Polizistinnen und Polizisten noch die Menschen, die sich auf deren Hilfe und ein funktionierendes Sicherheitssystem verlassen, verdient! (Schluss) ah

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