FPÖ-Wien für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen!

Frauenpolitik muß auch Familienpolitik sein!

Wien, 08.03.2007 (fpd) - Wenn am heutigen internationalen
Frauentag die Aus- und Weiterbildung von Mädchen und Frauen im Zentrum der Veranstaltungen steht, dann ist dies natürlich begrüßenswert, so heute der Bundesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache, gemeinsam mit Bundesrätin Monika Mühlwerth und LAbg. GR Veronika Matiasek, im Zuge der Pressekonferenz anlässlich des Weltfrauentages.

Die FPÖ versteht unter Frauenpolitik vor allem auch Familienpolitik und steht für ein partnerschaftliches Miteinander der Geschlechter und Generationen. Wichtig ist ein selbstbestimmtes Leben von Frauen, das die Wahlfreiheit von Familie, Beruf oder beidem miteinander möglich macht. Durch wirtschaftliche Zwänge müssen sich Frauen oft früher von ihren Kindern trennen, als es ihnen lieb ist. Dies ist eine Folge feministischer Frauenpolitik, die Kinder als Karrierehindernis sieht, kritisierte Mühlwerth.

Oftmals wird das Bild nach außen gefördert, dass man als Frau und Mutter nur dann vollwertig ist, wenn man schnellstmöglich wieder in seinen Beruf zurückkehrt. Mütter die einige Zeit zu Hause bleiben wollen - dies sind immerhin 42% der Frauen - werden als "Heimchen am Herd" diskriminiert, meint Mühlwerth, die selbst Mutter von vier Kindern ist. Die Freiheitlichen Frauen fordern daher, dass Familienarbeit die selbe Anerkennung erfährt, wie außerhäusliche Tätigkeit und treten für ein "Erziehungsgehalt" ein, mit dem die äußerst wichtige und wertvolle Aufgabe der Erziehung eigener Kinder aufgewertet wird.

Familienfreundliche und qualifizierte Arbeitsplätze sind notwendig!

Das Motto "Ran an die Jobs" und die beste Ausbildung nützen nur wenig, wenn die entsprechenden Arbeitsplätze fehlen. Frauen brauchen mehr denn je familienfreundliche, qualifizierte Arbeitsplätze. Wenn in ganzen Stadtteilen die Klein- und Mittelbetriebe aus Handel, Gewerbe und Dienstleistung nach und nach verschwinden und Geschäftsstraßen zunehmend den neuen "Branchenmix aus dubiosen Telefonshops, Spielsalons und Ramsch- und Fetzenläden aufweisen, dann ist das nicht nur ein Anschlag auf die Nahversorgung, sondern auch auf die Arbeitsplätze, skizzierte Matiasek die Situation.

Ebenso notwendig wie die qualifizierten Jobs, sind qualifizierte Wiedereinstiegsprogramme für Frauen, die sich längere Zeit der Familienarbeit gewidmet haben. Die soziale Kompetenz, die heute so vielfach gefordert wird, bringen die Mütter schon mit. Wenn die Wirtschaft die Frauen braucht, dann muss sie auch bereit sein, etwas für diese zu tun, so Mühlwerth. Weiters fordert die FPÖ einen Ausbau der Institution "Tagesmutter" und hält an ihrer Forderung nach dem kostenlosen Kindergarten in Wien nach wie vor fest.

Männerberatung ein wichtiger Schritt

Die Einrichtung einer Männerberatung wird gerne lächerlich gemacht und hat sich daher bis jetzt auch nicht etablieren können. Viele soziale, wirtschaftliche aber oft auch Gesundheitsprobleme von Frauen sind in Wahrheit auf die Probleme ihrer Männer, Partner, Söhne und Väter zurückzuführen, stellt Matiasek fest. Die Frauen entsprechend zu beraten und zu betreuen sei bedeutungsvoll, genauso wichtig wäre es aber, die Ursache und nicht nur das Symptom zu bekämpfen. Arbeitsplatzverlust, Süchte, Gesundheitsprobleme aber auch die Situation nach einer Scheidung führt viele Männer in eine existentielle Krise. Mit entsprechender Information und adäquaten Einrichtungen, würde die Männerberatung Fuß fassen und somit wäre gleichzeitig viel für die Frauen getan, sind Strache, Matiasek und Mühlwerth überzeugt und kündigen damit eine entsprechende Initiative der FPÖ an. (Schluss) paw

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