Moser: 20% höhere Verkehrs-Tarife - Wien untergräbt Klimaschutz

Grüne verlangen Einfrieren der Tarife auf derzeitigen Niveau inklusive Inflationsrate

Wien (OTS) - Die geplante Erhöhung der Tarife der Wiener Linien um 20 Prozent jetzt nach den Wahlen sind ein Schlag in Gesichts des Klimaschutzes und der Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel benützen. Bürgermeister Michael Häupl und Konsorten drehen in der Bundeshauptstadt die Preisspirale gegen den Klimaschutz hoch. Seit dem Jahr 2000 mussten PendlerInnen im Verkehrsverbund Ost als ZeitkartennutzerInnen eine 50-prozentige Preissteigerung schlucken. Nun setzen auch die Wiener Linien in unverantwortlicher Weise noch 20 Prozent Erhöhung drauf. "Am Tag des europäischen Klimagipfels treibt die SPÖ durch die Preispolitik beim Öffentlichen Verkehr die Menschen in die Arme des Klimakiller Nr 1, das Auto!" empört sich die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

"Statt klimafreundliches Verkehrsverhalten zu belohnen, wird es bestraft!" Moser verlangt ein österreichweites Moratorium für Preissteigerung beim Öffentlichen Verkehr auf dem Niveau der Inflationsrate. Finanz- und Verkehrsminister haben endlich die permanente und milliardenteure Subventionspolitik für den Individual-und LKW-Verkehr von jährlich 9 Milliarden Euro zu stoppen und mit den Einnahmen den Öffentlichen Verkehr auszubauen und preislich attraktiv zu halten. EU-weit rinnen 290 Milliarden jährlich (Europ. Umweltagentur) in die Subventionierung dieser klimaschädigenden Verkehrspolitik.

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