Bures: Bekämpfung der Frauenarmut, Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Null Toleranz bei Gewalt gegen Frauen

Wien (OTS) - Anlässlich des heute stattfindenden Internationalen Frauentages bekräftigt Frauenministerin Doris Bures ihr Versprechen, die Frauen in Österreich mit einer starken Stimme zu vertreten und sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, die Lebensbedingungen für Frauen in diesem Land zu verbessern. "Meine Arbeit für die Frauen in Österreich ist nicht nur auf Ankündigungen am heutigen Frauentag beschränkt. Ich werde mit meiner ganzen Kraft für die Chancengleichheit der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen kämpfen. Der Frauentag ist wichtig, um breitere Bevölkerungsteile auf die leider immer noch bestehenden Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen", so Doris Bures.

Die zentralen Ziele der Frauenministerin für die kommenden vier Jahre sind: Der Kampf gegen die Frauenarmut, die Verbesserung der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und der Kampf gegen Gewalt an Frauen.

"Armut in Österreich ist weiblich und deshalb sind ganz konkrete Armutsbekämpfungsmaßnahmen wichtig für Frauen", so die Ministerin. Mit der von der SPÖ in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzten Mindestpension werden 150.000 Frauen aus der Armutsfalle geholt. Auch von dem mit der Gewerkschaft vereinbarten 1.000 Euro-Mindestlohn werden vor allem Frauen profitieren. "Es geht jetzt um eine rasche Umsetzung, auf die ich drängen werde", so Bures.

Die Anstrengungen im Bereich Arbeitsmarkt müssen darauf abzielen, Frauen durch Vollarbeitsplätze einen gesicherten Lebensunterhalt und damit ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. "Mein Ziel ist eine Erhöhung der Frauenerwerbsquote um drei Prozent in dieser Legislaturperiode", so Bures. Die Regierung stellt für heuer 200 Millionen Euro zusätzliche Mittel für die aktive Arbeitsmarkt-Förderung zur Verfügung, alleine 100 Millionen davon gehen in den Frauenbereich. So soll Frauen etwa der berufliche Wiedereinstieg erleichtert werden. In diesem Zusammenhang macht Bures auch auf eine rasche Umsetzung des flexiblen Kindergeldes und den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen aufmerksam.

Was den Kampf gegen Gewalt an Frauen betrifft, gilt für die Ministerin das Null Toleranz-Prinzip. "Es ist mir ein zentrales Anliegen gegen die Tabuisierung von Gewalt in der Familie anzukämpfen. Gewalt in der Familie ist kein Kavaliersdelikt und keine Privatangelegenheit. Es ist ein Verbrechen und eine Menschenrechtsverletzung." Besonders erfreulich sei in diesem Zusammenhang die 60-prozentige Erhöhung der Mittel für Interventionsstellen in diesem Jahr.

Rückfragen & Kontakt:

Susanna Enk
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen, Medien und Öffentlichen Dienst
Tel.: (+43 1) 53115/2132
E-Mail: susanna.enk@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0001