Fekter: SPÖ-Saab-Connection erklärt Eurofighter-Ausstiegswunsch der SPÖ

ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Eurofighter-Untersuchungsausschuss ortet "eigenartige Parallelität und hinterfragenswürdige Konstellation"

Wien (ÖVP-PK) - Die PR-Agentur von Gernot Rumpold ist in den letzten Wochen wegen eines Auftrages für die Eurofighter-Bewerbung und der bekannten Nähe zu den Freiheitlichen und dem BZÖ in den Schlagzeilen gewesen. Beweise einer Parteienfinanzierung gibt es bisher nicht. Nun gibt es aber im Dunstkreis der SPÖ eine genauso hinterfragenswürdige Konstellation: Nach Aussagen im Untersuchungsausschuss Eurofighter hatte Herr Rosam mit seiner PR-Agentur Publico den PR-Auftrag für Saab inne. Dabei ging es um etwa vier Millionen Euro. ****

Dazu sagt die ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Eurofighter-Untersuchungsauschuss, Abg. Dr. Maria Fekter: "Als Gusenbauer-Freund ist die Nähe von Rosam zur SPÖ bekannt. So hielt etwa Bundeskanzler Alfred Gusenbauer die Laudatio auf seinen Freund und Berater. Außerdem wurde Rosams SPÖ-Nähe erst jüngst wieder durch das Geburtstagsständchen der Gardemusik des österreichischen Bundesheeres bestätigt, das ja mit Norbert Darabos von einem SPÖ-Minister geführt wird. Auffallend ist beim Saab-Lobbying eine Veranstaltung der SPÖ im Parlament gemeinsam mit den schwedischen Sozialisten am Freitag, dem 3. Mai 2002. Mitten im Vergabeverfahren und noch vor der Typenentscheidung hat Saab mit dem schwedischen Verteidigungsminister von Sydow bei der SPÖ lobbyiert und hohe SPÖ-Funktionäre getroffen. Gleichzeitig wissen wir, dass Saab etwa vier Millionen Euro für PR in Österreich ausgegeben hat. Wo ist dieses Geld hingeflossen, wenn die beauftragte PR-Agentur ein Naheverhältnis zur SPÖ hat?", fragt Fekter.

Alle Fragen, die in den letzten Wochen in der Causa Rumpold aufgetaucht sind, drängen sich nun auch für das Verhalten der SPÖ und Rosams Publico auf, fuhr Fekter fort: "Etwa die Höhe des PR-Auftrages. Was wurde davon verkauft? Und wie viel davon ist in die SPÖ geflossen? Immerhin hat Bundesminister Darabos die Gardemusik des Bundesheeres zum Geburtstag für Rosam aufmarschieren lassen. Vielleicht als kleines Dankeschön für dessen Verdienste? Mit dieser SPÖ Saab-Connection erklärt sich für mich jedenfalls auch der Ausstiegswunsch bei Eurofighter. Offensichtlich ist für die SPÖ der Gripen noch immer Wunschkandidat", schloss Fekter.
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