Banda Aceh: Bei künftigen Hilfsprojekten mehr Sorgfalt im Umgang mit Spenden- und Steuergeldern gefordert

Überlegtes und verantwortungsvolles Handeln im Vorfeld erspart Rettungsversuche im Nachhinein

Klagenfurt (SP-KTN) - Einen Antrag im Kärntner Landtag, dass bei künftigen entwicklungspolitischen Projekten zwingend die Fachexperten des Entwicklungspolitischen Beirates beigezogen werden müssen, kündigt SPÖ-Klubobmann Peter Kaiser als Folge des nunmehr negativ berühmt gewordenen "Kärnten-Dorfes" in Indonesien für die nächste Landtagssitzung an.

"Neben einem großen Misstrauen der Spender hat die misslungene Geschichte rund um Banda Aceh auch den Charakter sofortiger Hilfe verloren, weil seit der Eröffnung im März 2006 das Kärnten-Dorf immer noch leer steht", so Kaiser. Neben einer lückenlosen Aufklärung über die Verwendung der Spenden- und Steuergelder durch den Landesrechnungshof müsse auch deren Verwendung im Sinne des ursprünglichen Gedankens weiterverfolgt und zu einem raschen Abschluss gebracht werden, so Kaiser. Künftige Projekte sollen jedenfalls von Experten professionell vorbereitet und eine effiziente und nachhaltige Hilfe für betroffene Bevölkerung bringen.

"Nachdem nunmehr nicht mehr die Eitelkeit und die Selbstdarstellung des Landeshauptmannes im Vordergrund steht, scheint mit der Einbeziehung von international erfahrenen Hilfsorganisationen endlich Licht am Ende des Tunnels", betont Klubobmann Kaiser abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001