Ramharter: Recht auf Arbeitsplatz vor der Haustür?

Arbeitnehmer müssen endlich die Realität zur Kenntnis nehmen

Wien (OTS) - "Die Diskussion um jenen Betrag, den der Staat einem Arbeitslosen bezahlen muß, damit er in einem anderen Bundesland einen Arbeitsplatz annimmt, grenzt ans Absurde", stellt Karl Ramharter, Fraktionsobmann der Fachliste und Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, heute zu diversen Aussagen von Arbeitnehmervertretern fest. "Diese Diskussion schließt nahtlos an jene zur Grundsicherung an. Und zahlen soll das alles der Staat, also wir!"

Zigtausende Arbeitnehmer pendeln täglich, oft über 100 km, zu ihrem Arbeitsplatz. Jetzt soll plötzlich der Staat für die Übersiedlungskosten aufkommen? Und noch dazu mit einem fünfstelligen Betrag? Nach dreißig Jahren Sozialismus pur sollte man ja einiges gewöhnt sein, aber trotzdem ist man doch immer wieder überrascht, was den linken Sozialromantikern so einfällt.

"Die Mobilität der Arbeitnehmer wird nicht nur durch die Kosten einer allfälligen Übersiedlung gebremst", so Ramharter weiter. "Es müßte auch das Mietrecht endlich angepaßt werden. Aber wahrscheinlich kommt ohnehin bald die Forderung von links, daß der Staat gefälligst dort einen Arbeitsplatz bereitstellen soll, wo man wohnt. Das hat allerdings nicht einmal die kommunistische Planwirtschaft wirklich zu Stande gebracht", schloß Ramharter.

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