Studierende wollen direkt wählen

Kritik an Beibehaltung der indirekten ÖH-Wahl

Wien (OTS) - Unzufrieden ist die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) mit der Beibehaltung der indirekten Wahl zum bundesweiten Studierendenparlament. "Die ÖH gehört uns Studierenden und wir wollen sie direkt wählen", so Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer vom ÖH-Vorsitzteam. Die ÖH Vorsitzenden erinnern daran, dass der Modus in einer Nacht- und Nebelaktion eingeführt wurde, um eine kritische und laute Stimme gegen schlechte Bildungspolitik mundtot zu machen. Daher sei es auch "mehr als dreist", dass Brinek jetzt von Studierenden und StudierendenvertreterInnen als PartnerInnen spricht. Sie war die Rädelsführerin der Knebelung kritischer Stimmen.
Das Lippenbekenntnis der SPÖ, die Rückkehr zur Direktwahl zu wollen, werten Blaha und Spielbauer als "eine weitere Zeile in der langen Liste der gebrochenen Zusagen und leeren Phrasen."

Blaha und Spielbauer versprechen abschließend: "Wir haben uns nie und werden uns nie einschüchtern lassen. Wir sind laut und kritisch geblieben und werden weiter auf jedes Problem an den Unis hinweisen, egal unter welcher Regierungskonstellation."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
yussi.pick@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001