FCG-Gubitzer: Pflege und Betreuung darf nicht in einen Topf geworfen werden

Es ist an der Zeit, den Ausbau von Tagesbetreuungsstätten voranzutreiben und die Arbeit der bestehenden Vereine zu fördern.

Wien (OTS) - "Viele Menschen brauchen eine rund um die
Uhr-Betreuung und zusätzliche Pflege und das muss in einem entsprechenden Gesetz geregelt werden. Es muss aber darauf geachtet werden, dass Pflege und Betreuung nicht in einen Topf geworfen werden", fordert die FCG-Bundesfrauenvorsitzende Christine Gubitzer und unterstützt damit den Vorstoß von Franz Hemm, dem Niederösterreichischen AK-Vizepräsidenten, und Ingrid Kreuzer vom vergangenen Freitag.

Die bestehenden Vereine leisten hervorragende Arbeit im Bereich der Pflege und Betreuung. Sie stehen für ein qualitativ hochwertiges Angebot. Und genau dieses könnte durch ein gut organisiertes Bereitschaftssystem erweitert werden. Die Angehörigen hätten so die Sicherheit, dass immer jemand zur Stelle ist.

"Neben den Vereinen muss auch die stationäre Tagesbetreuung ausgebaut werden. Im Moment gibt es rund 100 Tagesbetreuungsstätten in Österreich. Viele Angehörige stehen mitten im Berufsleben und plötzlich gibt es einen Pflegefall in der Familie. Hier entlasten die Betreuer/innen in den Tagesbetreuungsstätten die Angehörigen, da diese weiterhin ihrem Beruf nachgehen können und die Menschen mit Betreuungsbedarf in guten Händen wissen. Auch die dort geknüpften Sozialkontakte sind für älteren Menschen sehr belebend", so Gubitzer abschließend.

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