Jakob Auer: Mit Optimismus und Engagement die Herausforderungen angenommen

Grüner Bericht 2006 bestätigt erfolgreiche Politik für die Land(wirt)schaft

Wien (ÖVP-PK) - "Positive Entwicklungen und Erfolgsnachrichten werden in Zeiten des medialen Krankjammerns gerne übersehen", verweist der ÖVP-Bauernbundabgeordnete Jakob Auer auf die positive Einkommensentwicklung für Österreichs Bauern, wie sie im Grünen Bericht 2006 anschaulich dargestellt ist. Ausschlaggebend für das Einkommensplus von 2,3 Prozent gegenüber 2004 waren höhere Erzeugerpreise und eine Verbesserung bei den Fördermodalitäten. Dazu zählen im Wesentlichen die Umstellung der Flächenprämie und vieler Tierprämien auf eine einheitliche Betriebsprämie, die Vergütung für den Agrardiesel und das Agrarumweltprogramm ÖPUL. "Alles in allem aber ist es das Ergebnis einer sehr erfolgreichen Landwirtschaftspolitik in Österreich", so Auer. ****

"Der Optimismus in der Bauernschaft ist überall in Oberösterreich spürbar", betont der oberösterreichische Abgeordnete. Die neuen Förderprogramme erhöhen die Investitionsbereitschaft und eröffnen den Landwirten neue Marktchancen. "Das sind aber keine Geschenke an die Bauern, sondern eine notwendige Stimulanz für Gewerbe, Industrie und Bauwirtschaft", verweist Auer auf die Tatsache, dass 70 bis 80 Prozent der Finanzmittel vom landwirtschaftlichen Unternehmen selber aufzubringen sind. Einkommens- und Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft wirken sich somit positiv auf den gesamten Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Österreich aus. Mit einem Investitionsvolumen von rund 6,2 Milliarden Euro profitierten auch Industrie und Gewerbe.

Die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik und das Programm zur Förderung des ländlichen Raumes bis 2013 haben Stabilität und Sicherheit in der Agrarpolitik gebracht. "3,9 Milliarden Euro aus Brüssel für die Periode 2007 bis 2013 wurden sichergestellt. Das stärkt die heimische Landwirtschaft." Eine neuerliche die Bauern verunsichernde Diskussion über die GAP-Reform sei unnötig; "die europäischen Landwirte brauchen Stabilität und Planbarkeit", so Auer abschließend.
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