Rada: Menschen müssen im Katastrophenfall Leistungen rasch erhalten

Wimmer: Österreich braucht zentrale Stelle für Hochwasserschutzprojekte

Wien (SK) - "Wir diskutieren die Änderung des Katastrophenfondsgesetzes. Diese Materie ist wohl unumstritten", betonte der SPÖ-Abgeordnete Robert Rada am Mittwoch im Nationalrat. Zu den Präventivmaßnahmen merkte Rada an, dass er nichts "gegen seltene Vögel und Orchideen" habe, allerdings könne es nicht so sein, dass durch diese Naturschutzmaßnahmen beispielsweise der Ausbau von Dämmen verhindert werde. Ebenfalls auftreten müsse man gegen die überbordende Bürokratie, die Menschen müssten die Leistungen im Katastrophenfalle rasch erhalten. Auch für die Freiwilligen, die Hilfe leisten, müsse mehr getan werden. ****

Der SPÖ-Abgeordnete Rainer Wimmer wies in seinem Debattenbeitrag auf jene Probleme hin, die vor allem Gemeinden betreffen. "Es werden immer wieder Hochwasserschutzprojekte geplant. Für Gemeinden ist es allerdings sehr kompliziert, diese Projekte durchzuziehen", so Wimmer. Als Beispiel nannte er das Projekt des Machlanddammes, das seit mehr als zehn Jahren nicht vorankomme. Wimmer forderte daher eine zentrale Stelle, die die Gemeinden vom Beginn der Projekte bis zu dessen Vollendung begleite. (Schluss) sw

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