Matznetter: Bereich der Prävention im Katastrophenschutz wichtig

Wien (SK) - "Wir müssen die notwendigen Mittel für den Katastrophenschutz bereitstellen. Und das tun wir dieses Jahr auch mit 300 Millionen Euro", unterstrich Finanzstaatssekretär Christoph Matznetter am Mittwoch im Nationalrat. Der Klimawandel sei vom Menschen verursacht und man könne "froh sein, wenn es ein Jahr gibt, wo es keine Katastrophe gibt", so Matznetter. Es sei richtig, dass es nicht genüge, auf Schäden zu reagieren, sondern dass man bereits in die Prävention investieren müsse. Dies geschehe, von den 300,7 Millionen Euro seien 20,3 Millionen für Prävention veranschlagt und 26,7 Millionen gebe man für Einsatzgerät der Feuerwehr aus. ****

Zum Thema Raumordnung bemerkte Matznetter, dass man Österreich im Vergleich zu anderen Staaten als "Vorzeigeland" bezeichnen könne, trotz der schwierigen Topographie mit dem Alpenhauptkamm würden Bund, Länder und Gemeinden hier großartiges leisten. Matznetter hob in seiner Rede auch die Wichtigkeit von Zahlungen für Futterersatzmittel hervor, zahlreiche Bauern hätten durch Dürreschäden zuwenig Futtermittel für ihren Viehbestand. Derzeit gebe es zwischen 2700 und 3000 Antragsteller, die ohne Futterersatzmittel ihren Viehbestand aufgeben müssten. (Schluss) sw

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