Jakob Auer: Über den Tellerrand der Katastrophenhilfe hinaus denken

Wien (ÖVP-PK) - Mit der Verlängerung des Hochwasseropferentschädigungsgesetzes um ein Jahr und der Mittelaufstockung im Katastrophenfonds für die Dürre- und Hochwasserschäden im vergangenen Sommer um 1,25 Millionen Euro soll vor allem Vieh- und Grünlandbauern geholfen werden, die teure Ersatzfuttermittel zukaufen mussten. Weiters beschließt der Nationalrat heute, Mittwoch, 50 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds für die Geschädigten aus dem Sturm Kyrill des heurigen Winters. Für den ÖVP-Abgeordneten Jakob Auer sind diese Mittel dringend notwendig, um die Weiterführung der betroffenen landwirtschaftlichen Unternehmen zu sichern. "Wir müssen aber auch über den Tellerrand der Katastrophenhilfe hinaus denken", fordert Auer zusätzlich Maßnahmen im Versicherungswesen, in der Raumordnung und bei der Bereitstellung freiwilliger Helfer. ****

Bei der Abgeltung von Katastrophenschäden muss die private Versicherungsleistung berücksichtigt werden. "Wir müssen zwischen versicherbaren und nicht versicherbaren Schäden unterscheiden", regt Auer eine Regelung ähnlich wie bei Hagelschäden an. "Betriebe, die privat im Rahmen einer Versicherung Schadensvorsorge treffen, dürfen dafür nicht bestraft werden", so Auer. "Aber auch in der Raumordnung sind Veränderungen gefragt", wird Jakob Auer nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass etwa noch immer Genehmigungen in Abflussgebieten erteilt werden.

"Beim Katastrophenschutz sind die ehrenamtlichen Helfer die wahren Helden", verweist Auer auf die Leistungen etwa der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Caritas. Im Oberösterreichischen Landtag wurde ein neues Katastrophenfondsgesetz beschlossen, das eine unbürokratische Entschädigungsregelung für ehrenamtliche Helfer bei lang andauernden Einsätzen vorsieht. "Die Hälfte des Lohnes wird den Betrieben nämlich vom Land zurückerstattet", regt Auer ähnliche Regelungen auch in anderen Bundesländern an.
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