Greenpeace: "Peinliche Realitätsverweigerung" der Wirtschaftskammer in Sachen Klimaschutz

"Engstirnige Position gefährdet Wirtschaftsstandort Österreich"

Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace reagiert mit
heftiger Kritik auf die heutige Presseaussendung der Wirtschaftskammer Österreich, in der sie gegen verbindliche Klimaschutzziele in der EU wettert. "Die Wirtschaftskammer betreibt hochnotpeinliche Realitätsverweigerung. Offensichtlich ist immer noch nicht durchgedrungen, dass sich Wissenschaft und Regierungen darin einig sind, dass wir ein ernsthaftes Klima-Problem haben. Selbst bedeutende Ökonomen wie der Brite Nicolas Stern warnen vor einer Weltwirtschaftskrise, wenn der Klimawandel nicht eingedämmt wird. Die Wirtschaftskammer betreibt aber allen Warnungen zum Trotz eine engstirnige Klientel-Politik, die letztendlich den Wirtschaftsstandort Österreich und somit tausende Arbeitsplätze gefährdet", betont Jurrien Westerhof, Klima-Experte von Greenpeace.

Westerhof verweist auf die wirtschaftlich positiven Effekte einer vorsorgenden Klimapolitik: "Klare, langfristige und für alle geltende Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel verbindliche Klimaschutzziele, unterstützen nachhaltige Marktveränderungen und die Einführung innovativer Technologien. Davon würde die österreichische Wirtschaft massiv profitieren, wenn die Kammer diese Chancen nicht verspielt", so Westerhof abschließend.

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Jurrien Westerhof, Greenpeace-Klimaexperte, 0664-6126701

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