Wurm: EU muss sozialer werden

Wien (SK) - "Die Europäische Union muss sich weiterentwickeln und sozialer werden. Die Menschen müssen im täglichen Leben spüren, dass sie von der EU profitieren", so die SPÖ-Bereichssprecherin für Petitionen und Bürgerinitiativen, Gisela Wurm, am Mittwoch im Nationalrat. Die EU habe sich durch den neoliberalen Kurs von den Menschen entfernt, die SPÖ-Fraktion habe jedoch immer einen sozialeren Kurs eingefordert und sich für soziale Sicherheit eingesetzt. Wurm zeigte sich zuversichtlich, dass dies mit dem Regierungsprogramm der SPÖ gelingen werde. Auch habe man sich entschlossen, die Lissabon-Strategie vehement zu verfolgen. Die SPÖ-Abgeordnete unterstrich, dass friedenspolitische Maßnahmen erst dort greifen könnten, wo sich Menschen sozial integriert fühlen würden. ****

Die Ziele der deutschen Präsidentschaft seien zu unterstützen, eine soziale Gestaltung der EU benötige vor allem Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit und Investitionen in Bildung, denn die Bildung sei der "Schlüssel" für die Zukunft der Menschen. Wie wichtig Bildung sei, habe sich in den letzten Tagen und Wochen gezeigt, wo über den Facharbeitermangel diskutiert worden sei.

"Morgen ist internationaler Frauentag und die EU hat dieses Jahr zum Jahr der Chancengleichheit ausgerufen", erinnerte Wurm. Für Frauen sei noch einiges zu tun, insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und Familie müsse mit mehr Kinderbetreuungsplätzen und einem flexibleren Karenzgeld unterstützt werden. "Die EU muss für Frauen gerechter werden. Dann wird Europa gelingen", schloss Wurm (Schluss) sw

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