Tamandl: Verfassungsgerichtshof bestätigt langjährige Forderung nach Abschaffung der Erbschaftssteuer

Wien (ÖVP-PK) - Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH), die Erbschaftssteuer zu kippen, sollte zum Anlass genommen werden, die Erbschaftssteuer zur Gänze abzuschaffen", forderte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Gabriele Tamandl, Mitglied im Finanzausschuss. "Es ist die Chance zu mehr Gerechtigkeit, da man bei bereits versteuertem Vermögen nicht noch einmal abkassieren soll." ****

Bereits im Wahlkampf hat sich Tamandl für die Abschaffung von Bagatellsteuern wie der Erbschafts- und Schenkungssteuer ausgesprochen. Sie werde sich im Finanzausschuss dafür einsetzen. Das für die Familie angesparte und angelegte Vermögen sei bereits ausreichend besteuert worden. "Die Abschaffung dieser Steuern wird für die Bezieherinnen und Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen eine wesentliche finanzielle Erleichterung bringen", stellte die Abgeordnete fest. Die Erbschafts- und Schenkungssteuer sei eine klassische "Doppelbesteuerung im Inland".

Das Urteil zeige den raschen Handlungsbedarf in dieser Frage auf. Es sei ungerecht, Erben neben dem Verlust eines geliebten Menschen auch noch mit finanziellen Forderungen, die teilweise den Verlust des Eigenheimes bedeuten, zu belasten. Nachdem die Einhebung dieser Steuern im Verhältnis zum Volumen (150 Millionen Euro) viel zu teuer sei, "sollte die Erbschaftssteuer gemeinsam mit der Schenkungssteuer so schnell wie möglich abgeschafft werden", schloss Tamandl. (Schluss)

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