ÖGB: VfGH-Urteil ist Chance, Erbschaftssteuer auf neue Beine zu stellen

Leutner: Für große Vermögen sollte weiter Steuer entrichtet werden

Wien (ÖGB) - "Das heutige Urteil des Verfassungsgerichtshofs ist eine Chance, die Erbschaftssteuer endlich auf neue Beine zu stellen", sagt Dr. Richard Leutner, Leitender Sekretär im ÖGB. "Für die Zukunft ist die Erbschaftssteuer so auszurichten, dass geringe Vermögen nicht belastet werden." ++++

So sollten etwa Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser oder kleine Erbschaften nicht belastet werden bzw. sollte es großzügige Freibeträge geben. Für große Vermögen sollte aber weiterhin die Erbschaftssteuer entrichtet werden müssen. "Derzeit tragen in immer stärkerem Ausmaß die österreichischen LohnsteuerzahlerInnen den Staat", sagt Leutner. "Im Gegensatz dazu sind vermögende Personen ungleich günstiger gestellt. Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs ist die Gelegenheit, die Erbschaftssteuer zu reformieren und sie gerechter zu gestalten." (fl)

ÖGB, 7. März 2007 Nr. 167

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