FP-Seidl: Linie 21: Bricht grüner BvStv. Hasch sein Wahlversprechen?

Ausstellungsstraße nach U 2-Verlängerung leider ohne Bim

Wien, 22-07-2005 (fpd) - Die Pläne für die Oberflächengestaltung nach der Eröffnung der U 2 im 2. Bezirk werden von der FPÖ über weite Strecken goutiert. Nur die Einstellung der Linie 21 in der Ausstellungsstraße wird von der Bevölkerung und der FPÖ abgelehnt, hält FPÖ-Klubobmann Wolfgang Seidl fest.

Vor allem ältere Menschen werden den täglichen Einkauf in der näheren Umgebung künftig zu Fuß erledigen müssen, da die U 2 für kürzere Strecken nicht in Frage kommt. Hier wäre von Seiten der SPÖ mehr Härte gegenüber den Wiener Linien, die den 21er aus wirtschaftlichen Gründen streichen, gefragt gewesen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Der grüne BV-Stv. Hasch hat auf seinen Wahlplakaten im Jahr 2005 garantiert, dass der 21er bleibt. Bürger und FPÖ warten gespannt, wie er seine Garantie einlösen wird. Oder hat er am Ende gar die Wähler belogen?

Begrüßt wird von der FPÖ, dass der 80A künftig vom 3. Bezirk bis zum Volkertmarkt geführt, was den Bewohnern etwa in der Schüttelstraße die Möglichkeit gibt, mit dem Bus direkt zu einem Bezirksmarkt zu kommen. Derzeit hat ein Marktbesucher nur die Möglichkeit, mit dem 4A zum Rochusmarkt im 3. Bezirk zu kommen, erklärt Seidl.

Dadurch könnten nicht nur Volkert- und Karmelitermarkt sondern auch die beiden großen Einkaufsstraßen (Prater- und Taborstraße) des 2. Bezirks aufgewertet werden. Die FPÖ trägt das Konzept für die neue Oberflächengestaltung und geänderten Verkehrsverbindungen daher großteils mit, fordert aber den grünen BvStv. Hasch auf, sein Wahlversprechen zur Erhaltung der Linie 21 auf der Ausstellungsstraße einzulösen, schloss Seidl. (Schluss)am

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