Schenner: Tourismus konnte trotz schwieriger Bedingungen sein hohes Niveau halten

"Unsere Betriebe waren einmal mehr flexibel und anpassungsfähig" - Vielfältiges Angebot für "Genussurlauber" - Buchungslage zu Ostern vielversprechend

Wien (PWK159) - Berlin - "Unsere Betriebe haben einmal mehr bewiesen, dass sie flexibel und anpassungsfähig sind, um den Gästewünschen zu entsprechen. Trotz der diesmal nicht einfachen Bedingungen konnte der heimische Tourismus in der ersten Hälfte des Winterhalbjahrs (November 2006 bis Jänner 2007) mit 24,8 Millionen Nächtigungen sein hohes Niveau halten. Zuwächse im November und Dezember (plus vier Prozent) glichen den Rückgang im Jänner (minus drei Prozent) aus", stellte der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Komm.Rat Hans Schenner, am Mittwoch in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Wirtschafts- und Tourismusminister Martin Bartenstein und ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba auf der ITB in Berlin fest.

"Das Vorjahr war übrigens ein absolutes Rekordjahr. Das dürfen wir bei allen Vergleichen nicht vergessen", fügte Schenner hinzu. Über den Verlauf der Semesterferien würden zwar noch keine statistischen Daten vorliegen, Gespräche mit Kollegen in ganz Österreich brachten aber, so Schenner weiter, folgende Ergebnisse: Salzburg war in den drei Februar-Wochen sehr gut gebucht. In der Steiermark brachten heimische Tagesgäste sowie Schiurlauber aus Bayern gute Umsätze. In Niederösterreich zeigte sich die Saison eher durchwachsen, während Oberösterreich, Tirol und Kärnten über die Semesterferien in Summe nicht klagen können.

"Die Hoteliers in den Schiregionen konnten sich durchwegs über gut gefüllte Häuser freuen. Was Frau Holle nicht schaffte, erledigten vielerorts zahlreiche Schneekanonen", fasste der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft zusammen. "Wir sind uns bewusst, dass es diesen Winter regional betrachtet Gewinner und Verlierer gibt. Aber es zeigte sich, dass viele Gäste `Genuss-Urlauber` sind und zum Ferienvergnügen nicht unbedingt Pulverschnee brauchen". Gemütliches Schneeschuhwandern entwickelte sich beispielsweise zu einem neuen Hit. "Entspannen, mit der Seele baumeln und Full-Service ist der Wunsch vieler Gäste".

Nach einer Umfrage der Bundessparte bei den Mitgliedsbetrieben ist die Buchungslage zu Ostern vielversprechend. In Kärnten dürften die 3,7 Millionen Winternächtigungen des Vorjahrs gehalten werden. Betriebe auf der Turrach, dem Nassfeld und in Bad Kleinkirchheim wollen das leichte Jännerminus in ein Plus "umdrehen". Aus Vorarlberg ist zu hören, dass Lech bzw. der Arlberg derzeit für Ostern zu 40 bis 70 Prozent gebucht sind. Man erwartet jedoch noch kurzfristige Buchungen je nach Wetterlage. Derzeit noch schlecht gebucht ist Salzburg. Doch hofft man hier auf kurzfristige Buchungen, vor allem aus Deutschland. Wien zeigt sich zuversichtlich, einzelne Betriebe erwarten eine Auslastung von 95 Prozent. Vorsichtig optimistisch sind die Stimmen aus Niederösterreich.

"Ostern fällt diesmal in den April. Und da ist nicht nur eine schöne Schneelandschaft gefragt, sondern vor allem auch Wellness und Sport für Genussurlauber", gibt Schenner zu bedenken. Der Schwerpunkt liegt auf Erholung und Sport jeder Art, von Wandern über Schwimmen bis Mountainbiken. "Viele Hoteliers haben deshalb die Initiative ergriffen und einiges investiert, um sowohl Schipisten als auch einen großen Wellnessbereich und andere Sportmöglichkeiten anbieten zu können", zeigt sich Schenner auch für die kommenden Wochen zuversichtlich. (hp)

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