Pirker: Frauenrecht auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Arbeitswelt muss sich auch an das neue Frauenbild anpassen

Brüssel, 7. März 2007 (ÖVP-PD) "Das so genannte traditionelle Frauenbild hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Auch das Lebens- und Arbeitsumfeld muss sich daher ändern und sich dem heutigen gesellschaftlichen Umfeld anpassen. Europa braucht starke Frauen in der Berufswelt. Gleichzeitig müssen wir die geeigneten Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich jede Frau, die das will, auch ohne große Hindernisse ihrer Familie widmen kann", sagte heute der Landesobmann des ÖAAB Kärnten und Europaparlamentarier Dr. Hubert Pirker anlässlich des Internationalen Frauentages am morgigen 8. März. ****

"Es ist erfreuliche Tatsache, dass Frauen bei Bildung, Berufstätigkeit und individueller Lebensgestaltung aufgeholt haben. Es ist aber ebenso Tatsache, dass es für den Unterhalt einer drei-bis vierköpfigen Familie heute oft mehr als nur ein Gehalt braucht. Deshalb müssen in vielen Familien auch Frauen berufstätig sein. Gleich, ob eine Frau arbeiten will oder muss: Familie und Beruf zu managen ist oft ein schwieriger Spagat, besonders für allein erziehende Mütter", so Pirker weiter. "Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen mehr umfassen als die Einforderung von Flexibilität seitens der Frauen, von ganztägiger Kinderbetreuung und von staatlichen Geldleistungen. Wir müssen auch die Arbeitswelt selbst reformieren, die heute in vielen Bereichen noch zu familienfeindlich organisiert und auf das Gesellschaftssystemen der siebziger Jahre ausgerichtet ist, als größtenteils nur Männer berufstätig waren", unterstrich der ÖAAB-Landesobmann.

Pirker forderte daher von der Wirtschaft flexiblere Arbeitszeitmodelle ein, die den heutigen gesellschaftlichen Realitäten Rechnung tragen. "Solche Modelle sollten es beiden Elternteilen, Müttern wie Vätern, ermöglichen, Beruf und Kinderbetreuung zu verbinden. Es gibt bereits etliche Unternehmen auch in Österreich, die hier mit gutem Beispiel vorangehen. Einer der wenigen Fälle, in denen Betriebsspionage allen Unternehmen nur ans Herz zu legen ist", sagte Pirker abschließend.

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