Mödlhammer: Rotes Kreuz unterstützt Gemeinden mit Know-How

"Neue Qualität der Partnerschaft zwischen Gemeinden und Rotem Kreuz"

Wien (Gemeindebund) - Als "einzigartige Hilfspartnerschaft" im besten Sinne bezeichnete heute, Mittwoch, Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer die heute präsentierte Kooperation zwischen den Gemeinden und dem Roten Kreuz. "Wir heben hier eine Partnerschaft, die vor Ort in den Gemeinden schon seit Jahrzehnten hervorragend funktioniert, auf eine neue qualitative Ebene", so Mödlhammer. Das Rote Kreuz wird künftig all seine Informationen, Krisenpläne, Checklisten und Handlungsanleitungen für Katastrophenfälle auf kommunalnet.at, dem Gemeinde-Intranet, zur Verfügung stellen. "Im Katastrophenfall zählen Qualität und hohe Geschwindigkeit besonders", so Mödlhammer. ***

Die Gemeinde-Plattform www.kommunalnet.at ist die größte und erfolgreichste E-Government-, Service- und Informationsplattform für die heimischen Kommunen. Mehr als 70 % der Gemeinden haben bislang Zugang zu diesem System, das von mehreren Mitarbeitern pro Gemeinde genutzt werden kann. "Jedes Monat gewinnen wir mehr Gemeinden als Kunden dazu, es wird also nicht mehr lange dauern, bis wir hier flächendeckend sind", freut sich der Gemeindebund-Präsident.

Derzeit stehen den Gemeinden 41 behördliche und nicht-behördliche Anwendungen zur Verfügung. Daten des KSV, des Lokalen Melderegisters, der Rechtsdatenbank, des Grundbuchs, u.v.m. stehen den Gemeinden kostengünstig bereit. "Wir versuchen hier einen echten Mehrwert für die Gemeinden zu erzielen", erklärt Mödlhammer. "Preise verhandeln sich leichter, wenn man einen großen Teil der Gemeinden zu seinen Kunden zählt." Um bis zu 40 Prozent günstiger als der Listenpreis können die Gemeindemitarbeiter diese Anwendungen in Anspruch nehmen, "das ist ein vollwertiger Desktop-Arbeitsplatz, für den man noch dazu nur ein einziges Passwort braucht", weiß der Gemeindebund-Chef von seinen eigenen Gemeinde-Mitarbeitern.

"Diese Kooperation zwischen kommunalnet.at und dem Roten Kreuz ist für die Gemeinden unheimlich wichtig und nutzbringend", erklärt Mödlhammer. "Auf lokaler Ebene, direkt in den Gemeinden, funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Rot-Kreuz-Stellen seit vielen Jahrzehnten ganz ausgezeichnet. Ohne die vielen freiwilligen Helfer, die Tag für Tag ihren Beitrag leisten, wäre das Gesundheits- und Pflegesystem in den Gemeinden völlig undenkbar."

Mit dieser Kooperation stärken wir die schon vorhandene Zusammenarbeit und geben ihr eine neue Qualität. Gerade im Fall von Katastrophen und Unglücken ist gute Koordination der Helfer und der Einsatzkräfte von größter Bedeutung. Mit den umfangreichen Angeboten und Informationen, die das Rote Kreuz nun auf kommunalnet.at bereitstellt, ermöglicht man den Gemeindevertretern einerseits vorbeugend zu wirken, andererseits sind Checklisten, Handlungsanweisungen und alle anderen Informationen des Roten Kreuzes auch im Fall des Eintretens von Katastrophen unerlässlich. "Ich habe selbst bei Kollegen erleben müssen, was die Bürgermeister von Katastrophen-Gemeinden mitmachen müssen", so der Gemeindebund-Präsident. "Das geht organisatorisch, logistisch, physisch und psychisch zum Teil weit über die Grenzen der Belastbarkeit. Der Bürgermeister ist ja die erste Anlaufstelle in solchen Fällen." Alles, was man hier vorbeugend und begleitend tun könne, sei von großem Wert.

"Dazu kommt, dass die Großveranstaltungen in den österreichischen Gemeinden von Jahr zu Jahr zunehmen", so Mödlhammer. In seiner Gemeinde Hallwang (Sbg.) habe beispielsweise im Vorjahr die Rad-WM stattgefunden. "Hallwang hat 3.700 Einwohner, zu diesem Zeitpunkt hatten wir 100.000 Gäste zu betreuen", berichtet Mödlhammer. "Gerade bei solchen Events ist eine funktionierende Kooperation mit dem Roten Kreuz von elementarer Wichtigkeit."

ACHTUNG: Audio-O-Töne der Pressekonferenz stehen in Kürze auf www.o-ton.at oder www.gemeindebund.at zur Verfügung.

Bilder der PK-Teilnehmer vor einem Rettungswagen sind in Kürze auf http://bild.ots.at zum freien Download verfügbar.

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