ÖGB-Csörgits: Mehr Frauen im ÖGB bedeuten mehr Mitsprache

Startschuss zur Mitgliederwerbekampagne am Internationalen Frauentag

Wien (ÖGB) - Seit dem ÖGB-Bundeskongress im Jänner müssen Frauen in allen ÖGB-Gremien ihrem Mitgleideranteil entsprechend vertreten sein. Frauenvorsitzende Renate Csörgits schließt daraus: "Je mehr Frauen Mitglied werden, desto mehr Mitsprache haben sie. Deshalb ist der internationale Frauentag der richtige Zeitpunkt, um Gewerkschaftsmitglied zu werden." Deshalb haben die ÖGB-Frauen eine Kampagne unter dem Motto "Nichts wird uns geschenkt" gestartet."++++

Beim ÖGB-Kongress wurde eine langjährige Forderung der ÖGB-Frauen beschlossen: Frauen sind nunmehr zumindest entsprechend ihrem Mitgliederanteil (derzeit ist das ein Drittel) in allen Gremien vertreten. Im ÖGB-Vorstand (ehemals Präsidium) und im ÖGB-Bundesvorstand wurde das sofort umgesetzt, der Frauenanteil in beiden Gremien liegt bei 37 Prozent.

Doch damit wollen sich die ÖGB-Frauen nicht zufrieden geben und starten morgen, am 8. März 2007 - dem Internationalen Frauentag -eine Werbeaktion, denn je mehr Frauen im ÖGB und den Gewerkschaften vertreten sind, desto mehr Mitsprache haben sie.

ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits ist überzeugt, dass der ÖGB für die ArbeitnehmerInnen unersetzlich ist: "Doch dazu braucht es Mitglieder. Jetzt geht es darum, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Für uns ÖGB-Frauen stehen die Interessen der ArbeitnehmerInnen im Mittelpunkt. Und desto mehr wir sind, desto mehr können wir auch gemeinsam erreichen."

ÖGB-Frauen kämpfen für Einkommensgerechtigkeit

Die ÖGB-Frauen kämpfen überall dort, wo es um die Interessen erwerbstätiger Frauen geht. Wir fordern, dass gleichwertige Arbeit gleich bezahlt wird. Wir treten dafür ein, dass Frauen wie Männer berufstätig sein können und sich um ihre Kinder gemeinsam kümmern. Wir erwarten, dass Frauen sich für zukunftssichere Jobs qualifizieren können.

Je mehr Frauen wir im ÖGB sind, desto mehr profitieren von
+ fairen Löhnen und Gehältern
+ gerechten Arbeitsbedingungen
+ familienfreundlichen Arbeitszeiten
+ Chancengleichheit im Betrieb
+ und von einem ÖGB, der die Interessen der Frauen noch besser im Auge behält.

SERVICE: Der Folder zur Kampagne kann unter (01) 53 444 DW 244 angefordert werden.

ÖGB, 7. März 2007 Nr. 163

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002