ÖAMTC-Erfolg: Ende der privaten Tempomessungen in Penzing

Club-Juristen finden Einigung in persönlichem Gespräch mit Ernst Swoboda - "Beweggründe nachvollziehbar"

Wien (OTS) - "Es wird keine weiteren privaten Tempomessungen in
der Anzengruberstraße geben. Wir gehen davon aus, dass die von einer Anzeige betroffenen Autofahrer von der Behörde nichts mehr hören werden", resümiert der Leiter der ÖAMTC-Rechtsberatung Wolfgang Hackermüller nach einem persönlichen Gespräch mit Ernst Swoboda. In diesem konnten etliche Missverständnisse aufgeklärt und ausgeräumt werden.

Swoboda hatte in den vergangenen Tagen mit privaten Tempomessungen und Klagsdrohungen sowie zahlreichen Anzeigen gegen Temposünder Schlagzeilen gemacht. "Die privaten Tempomessungen halten wir von Seiten des ÖAMTC für den falschen Weg. Um so größer ist die Freude über die erzielte Einstellung dieser Maßnahme", sagt der Club-Jurist. Hackermüller kann allerdings die Beweggründe Swobodas nachvollziehen, die von redlicher Absicht getragen waren. "Es geht in der Anzengruberstraße um berechtigte Anrainerinteressen. Es sollte deshalb für alle Autofahrer selbstverständlich sein, sich nicht auf dem Rücken anderer über Regeln hinwegzusetzen", erklärt der ÖAMTC-Jurist.

Die Anzengruberstraße hat sich vor allem in den Hauptverkehrszeiten zu einer beliebten Ausweichstrecke für Pendler entwickelt. Die Tempo 30-Beschränkung wird von vielen ignoriert, was die Anrainer nicht nur als Belästigung, sondern vor allem auch als Gefährdung empfinden. "Auf ähnliche Problematiken stoßen wir immer wieder", so der ÖAMTC-Jurist. "Dann ist vor allem die Stadt gefordert, zum Wohle aller zu reagieren." Im konkreten Fall in Penzing schlägt Hackermüller eine gemeinsame Besichtigung mit Vertretern der zuständigen Magistratsabteilungen und der Polizei vor. "Es muss geklärt werden, wie die Interessen des Durchzugsverkehrs mit jenen der Anrainer unter einen Hut gebracht werden können", sagt der ÖAMTC-Experte abschließend.

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