Christa Bogath: Für uns Frauen gibt es keinen Ruhetag!

Frauenrechte sind noch nicht selbstverständlich

Wien (AKNÖ) - Der Internationale Frauentag am 8. März bietet eine willkommene Gelegenheit auf die Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen. "Wir Frauen können die Hände noch lange nicht in den Schoß legen. Die Bekämpfung der weiblichen Armut, Jobs für Frauen - von denen sie auch leben können - sowie die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen sind nur ein paar der ungelösten Probleme, mit denen frau täglich konfrontiert ist", stellt die ÖGB NÖ Frauenvorsitzende und Leiterin der Abteilung Frauen- und Jugendpolitik der AKNÖ, Christa Bogath, fest.

In den Jahren der schwarz-blau-orangen Regierung hat sich für Frauen einiges zum Schlechteren entwickelt, was in Zeiten der SPÖ-Frauenministerinnen bereits erreicht zu sein schien. "Deshalb ist es an der Zeit, dass es mit der neuen Frauenministerin Doris Bures frauenpolitisch wieder voran geht", so die AKNÖ-Expertin. Der Ankündigung der Frauenministerin, sich über die Grenzen ihres eigenen Ministeriums hinweg einzumischen, kann Christa Bogath nur Gutes abgewinnen: "Die Frauenpolitik spielt in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein. Deshalb ist es auch nötig und legitim, dass sich die Frauenministerin in allen politischen Bereichen engagiert."

Frauenquote als bewährtes Mittel gegen Benachteiligung
"Zudem halte ich die Frauenquote für wichtig und unbedingt erforderlich, da es viele Bereiche gibt, in denen Frauen nach wie vor benachteiligt werden. Ich denke da insbesondere an die Privatwirtschaft und an die Universitäten, um nur zwei der Bereiche zu nennen, in denen der Hut brennt", so die AKNÖ-Expertin. Und weiter: "Um Johanna Dohnal zu zitieren: >Auf Goodwill warten wir lange. Es gilt ja immer noch: Frauen haben immer nur das erreicht, was sie sich selbst erkämpft haben.< Das sehe ich genauso."

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