Neu im RadioKulturhaus: kulturpolitische Diskussionsreihe "KUNST:WERTE aktuell" startet am 15. 3. mit Claudia Schmied (SPÖ) und Wolfgang Zinggl (G)

Wien (OTS) - Start einer neuen Reihe im RadioKulturhaus:
"KUNST:WERTE aktuell" - die kulturpolitische Diskussion unter der Leitung von Ö1-Redakteurin Dorothee Frank. Zum Auftakt am Donnerstag, den 15. März diskutieren Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) und der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, im Großen Sendesaal.

Mehr Budget für die Kultur - wird es substantiell mehr Geld für Kunst und Kultur geben oder doch nicht? Und wenn ja, wie wird es verteilt? Gibt es für zeitgenössische Kultur außerhalb der Großinstitutionen wieder nur Brosamen vom Kuchen? Unklare Profile der Museen: Bleibt alles beim Alten? Staatsoperndirektion neu: Der Posten wird am 10. März ausgeschrieben. Soll Ioan Holenders Nachfolger an der Staatsoper vieles verändern? Und - kann sich Claudia Schmied bei der Entscheidung gegenüber Bundeskanzler Gusenbauer freispielen, der den Posten inoffiziell schon vergeben haben soll?

Als Claudia Schmied Anfang Jänner buchstäblich über Nacht in ihr Amt als Kultur- und Bildungsministerin berufen wurde, kannten die meisten noch nicht einmal ihren Namen. Aber der Quereinsteigerin aus dem Bankmanagement eilte ein guter Ruf voraus: Freundlich sei sie, aber zielstrebig und unbestechlich in der Sache. Durch ihre Tätigkeit in den Aufsichtsräten großer Kulturveranstalter wie der Salzburger Festspiele brachte Claudia Schmied auch einige Erfahrung im Kulturmanagement mit. Eine ihrer Standardantworten auf Journalistenfragen: "Das muss ich mir zuerst anschauen". Schmied geht lieber erst an die Öffentlichkeit, wenn sie konkrete Arbeitsergebnisse vorzuweisen hat. Der Preis dafür ist, dass sie sich bisher medial noch nicht sehr profilieren konnte.

Bei der Debatte im RadioKulturhaus können die Zuseher (und die Hörer des Livestream unter http://radiokulturhaus.ORF.at) endlich mehr über die Kulturministerin und ihre Pläne erfahren - und das in direkter Konfrontation mit einem erfahrenen Kulturpolitiker: Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen lässt immer wieder mit detaillierten Reformkonzepten und geharnischtem Protest gegen seiner Ansicht nach verfehlte Entscheidungen aufhorchen.

Reibungspunkte im kulturellen Leben, kulturpolitische Konflikte, Diskussionen zu aktuellen Kulturproduktionen stehen im Mittelpunkt der neuen Reihe "KUNST:WERTE aktuell", die alternierend zu den feuilletonistischen "KUNST:WERTEN" mit Georg Springer stattfindet.

RadioKulturhaus-Geschäftsführerin Christiane Goller-Fischer über die neue Reihe: "Aktuelle Diskussionen und Streitgespräche zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen haben im RadioKulturhaus Tradition. Sie tragen zur Meinungsbildung unseres Publikums bei und entsprechen somit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag des ORF. Mit der im Herbst 2005 eingeführten Reihe 'Im Klartext' ist uns ein erfolgreiches neues Talk- und Streitformat mit inhaltlich aktuellem innenpolitischem Fokus gelungen. Dieses Erfolgsrezept erweitern wir jetzt durch eine aktuelle kulturpolitische Diskussion. Es freut mich, dass es uns gelungen ist, eine so hochkarätige Besetzung für die erste Ausgabe von 'KUNST:WERTE aktuell' zu gewinnen."

Moderiert werden die "KUNST:WERTE aktuell" von Ö1-Redakteurin Dorothee Frank. Sie gestaltet Sendungen wie "Radiokolleg", "Diagonal" und "Ambiente" sowie Beiträge für die aktuelle Kultur. Vergangenen November erhielt sie den renommierten Prälat Leopold Ungar JournalistInnenpreis.

"KUNST:WERTE aktuell" mit Claudia Schmied und Wolfgang Zinggl, ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Tageszeitung "Die Presse" und findet am Donnerstag, den 15. März im RadioKulturhaus statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Eintritt: EUR 5,- . Für RadioKulturhaus-Vorteilskarten-Besitzer, Ö1-Clubmitglieder und "Presse"-Clubmitglieder ist der Eintritt frei (Reservierung unter Tel. 501 70-377), Pressekarten unter Tel. 501 01-18175.

Weitere Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es auf der Homepage http://radiokulturhaus.ORF.at oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501 70-377).(hb)

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