Krotsch: Gleich gestellt ist doppelt stark!

Frauensekretärin der SPÖ Wien fordert mehr Unterstützung für Frauen!

Wien (SPW) - "Die Wiener Frauenpolitik unternimmt alles, um Frauen ein selbstbewusstes und vor allem selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Österreicherinnen haben nicht nur Anspruch auf Wiedereinstieg und Erfolg im Berufsleben, sondern auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und dafür setzen wir uns tatkräftig ein!", betonte die Frauensekretärin der SPÖ Wien, LAbg. Nicole Krotsch anlässlich des 96. internationalen Frauentages.****

"Der internationale Frauentag ist aber keineswegs ein Tag zum Ausruhen. Es muss noch viel für eine aktive Frauenpolitik in Österreich unternommen werden! Denn die jüngste Erhebung der Statistik Austria zu den Einkommensunterschieden der Geschlechter ist nicht erfreulich!", so Krotsch. 2005 haben Frauen in Vollbeschäftigung demnach im Schnitt nur 78 Prozent des Männereinkommens verdient. Und werden alle Beschäftigungsverhältnisse berücksichtigt, liegt dieser Wert sogar noch niedriger bei 60 Prozent.

"Die Förderung und Unterstützung von Frauen am Arbeitsmarkt muss ein zentrales Anliegen der Politik sein. Denn nur so kann die immer weiter auseinanderklaffende Einkommensschere rückgängig gemacht werden. Dafür braucht es die besten Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen für Frauen und natürlich auch gleiches Geld für gleiche Leistung. Durch spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) werden Frauen in Wien gezielt gefördert, um eigenständig leben zu können", stellte die Frauensekretärin fest. Die aktive Wiener Frauenpolitik bestätige auch eine Studie der Arbeiterkammer zu den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männer im Zeitraum von 1988 bis 2005. Krotsch:
"Nur in Wien konnte die Einkommensschere um 9 Prozent verringert werden! Das hat kein anderes Bundesland geschafft. Und zu diesem tollen Ergebnis hat die verantwortungsvolle Frauenpolitik in Wien maßgeblich beigetragen."

Mit fast 80 Prozent weise Wien zudem die höchste Frauenerwerbsquote aller Bundesländer auf und sei damit um fast 20 Prozent höher als im Durchschnitt Österreichs (62,9 Prozent). "In keinem anderen Bundesland sind die Berufsmöglichkeiten für Frauen größer und die Förderungen für einen Wiedereinstieg besser als hier! Das ist das Ergebnis konsequenter Politik für Frauen und ihre Interessen", so Krotsch.

Abschließend betonte Krotsch, dass 2007 zudem das Europäische Jahr der Chancengleichheit sei. "Chancengleichheit in allen Lebensbereichen ist eine essentielle Grundlage, um Frauen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen zu können. Mit einem eigenen Frauenministerium und der Frauenministerin Doris Bures kommt nun wieder frischer Wind in die Frauenpolitik in Österreich. In Zukunft werden alle Österreicherinnen mehr Unterstützung bekommen, um im Berufsleben voran zu kommen und durch flexiblere Kindergeld-Bezüge früher in den Job einsteigen zu können."

Information:
"Gleich gestellt = doppelt stark" lautet das Motto des heurigen wienweiten Aktionstages der Wiener SPÖ-Frauen zum Internationalen Frauentag. Die Verteilaktionen finden am 8. März 2007 den ganzen Tag über an wichtigen Knotenpunkten statt. Verteilt werden Patenttöpfchen mit Sommerblumen sowie Einladungen für das Frauentagsfest im Frauenzentrum ega am Samstag, dem 10. März 2007. Nicole Krotsch ist bei der Verteilaktion auf der Gumpendorfer Straße/Fritz Grünbaum-Platz von 8 Uhr bis 10 Uhr mit dabei und wird mit den Passantinnen interessante Diskussionen führen.

Die Wiener SPÖ-Frauen im Internet: http://wien.spoe-frauen.at (Schluss) nk

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