AKNÖ warnt vor Finanzsanierungsangebot

Traum vom schnellen Geld geplatzt

Wien (AKNÖ) - Die Helvetica Finanz AG wirbt damit, marode Finanzen zu sanieren. Was aus der Werbung schlecht hervorgeht: Von der Helvetica Finanz AG kommt kein Geld, sondern nur die Bereitschaft, Gespräche mit den Gläubigern zu führen. Bevor überhaupt irgendetwas passiert, ist eine saftige Vermittlungsgebühr fällig. Damit ist noch nicht gesichert, dass es zur Verbesserung der angespannten finanziellen Situation kommt.

Die Schweizer Firma Helvetica Finanz AG wirbt in persönlich adressierten Aussendungen an Konsumenten mit Finanzsanierungsangeboten. Jedoch ist es nicht sofort ersichtlich, dass es sich lediglich um die Bereitschaft handelt, mit den Gläubigern der Konsumenten Verhandlungen über die Rückzahlung der Schulden zu führen. Eine Erfolgsgarantie gibt es dafür nicht.

Milovan C. wurde nach Bezahlung von 2507,14 Euro Vermittlungsgebühr die Sanierung seiner prekären Finanzlage zugesagt, jedoch die Lösung seiner Probleme lässt bis heute auf sich warten.

Martin Hofecker, Konsumentenschützer der AKNÖ, rät Menschen mit Geldproblemen, sich an eine österreichische Schuldnerberatung zu wenden. "Von der Schweiz aus ist die Umschichtung von Schulden und der Kontakt mit Gläubigern schwieriger zu bewältigen, außerdem verlangt eine Schuldnerberatung kein Geld im Voraus. Dass jemand, der ohnehin total verschuldet ist, auch noch eine Vermittlungsgebühr aufbringen soll, ist völlig absurd." Fragen zum Thema beantworten die AKNÖ-Konsumentenberater unter 05 7171-1311.

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