Wirtschaftliche Situation von Frauen muss verbessert werden

Rotes Kreuz zum Internationalen Tag der Frau

Wien (Rotes Kreuz) - "Das größte wirtschaftliche Risiko mit Kindern tragen immer noch die Frauen", erläutert Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, anlässlich des Internationalen Tages der Frau. Ein einkommensabhängiges Karenzgeld für alle Mütter, wie es in Deutschland am 1. Januar eingeführt wurde, verhindere, dass der Nachwuchs vor allem für alleinerziehende Mütter zur "Eintrittskarte ins Armenhaus" werde. Darüber hinaus mache es die Karenz auch für Väter attraktiv. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Frauen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Aber nicht nur in Österreich setzt sich das Rote Kreuz für die Gleichstellung der Frauen ein. In mehreren Ländern werden spezielle Projekte zur Förderung von Frauen durchgeführt.
In Osttimor, dem ärmsten Land Asiens, wurde eine Frauengruppe in den Bergdörfern von Ermera mit Nähmaschinen ausgerüstet, um ihre wirtschaftliche Situation entscheidend zu verbessern. Das erwirtschaftete Geld nützt der ganzen Familie und ermöglicht den Schulbesuch der Kinder. Frauenförderung ist daher auch immer eine Form der nachhaltigen Hilfe.
Ein weiteres Projekt läuft in Kooperation mit dem Schweizerischen Roten Kreuz im Kosovo. 2004 startete ein Pilotprojekt für Mutter-Kind-Zentren, mit dem Ziel die dramatische Kindersterblichkeitsrate zu senken. Über entsprechende Schulungen auf allen Ebenen des Gesundheitssystems wird das notwendige Know-how weitergegeben.

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