PRÖLL: Klimaschutz ist größte umwelt- und gesellschaftspolitische Herausforderung

Umweltminister verleiht Klimaschutzpreis 2006 der Österreichischen Hagelversicherung - Sonderpreis für ORF Themenschwerpunkt Klimawandel

Wien (OTS) - Bereits zum sechsten Mal wurde gestern, Dienstag, der mit 8.000 Euro dotierte Klimaschutzpreis der Hagelversicherung in Kooperation mit dem Lebensministerium vergeben. Der Klimaschutzpreis wird seit dem Jahr 2001 jährlich einen für hervorragende wissenschaftliche und journalistische Arbeiten zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Österreich vergeben. "Weltweit ist der Kampf gegen den Klimawandel eine umwelt- und gesellschaftspolitische Herausforderung. Mit der Stiftung des Klimaschutzpreises wollen wir die Auswirkungen des Klimawandels thematisieren und Maßnahmen dagegen setzen", betonte Umweltminister Josef Pröll.

Neben den Kategorien Wissenschaft und Journalismus wurden heuer auch Preise in den Kategorien Gastronomie und Energieautarker Landwirt vergeben. Damit sollte ein landwirtschaftlicher Betrieb prämiert werden, der im Wesentlichen unabhängig von fossiler Energie ist. Umweltminister Josef Pröll überreichte ORF Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz einen Sonderpreis für den von ihm initiierten Themenschwerpunkt Klimawandel. "Der ORF hat mit der konzentrierten Berichterstattung über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels in allen Programmen und Sendungen maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses wichtige umwelt- und gesellschaftspolitische Thema ins Bewusstsein der Menschen gekommen ist. Dafür kann ich als Umweltminister nur Danke sagen", unterstrich Pröll die Bedeutung der Aufklärungsarbeit des ORF.

In der Kategorie Wissenschaft ging der Hauptpreis an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), die zwei Projekte "250 Jahre instrumentelle Klimareihen im Großraum Alpen" und "Web-Portal Phänologie" eingereicht hat. Den diesjährigen Klimaschutzpreis in der Kategorie Journalismus erhielt Mag. Johanna Ruzicka von der Tageszeitung Der Standard für die laufende Berichterstattung zum Thema "Klima und Umwelt". In ihren Artikeln setzte sie sich mit Themen wie "Erneuerbare Energieträger" und "Effekte des Klimawandels auf den Wintertourismus" auseinander. Einen Anerkennungspreis erhielt Dr. Claudia Lind vom ORF für Beiträge in der Zeit im Bild zu "Biomasse statt Erdöl" und "Energieausweis für Häuser".

Der Preis in der Kategorie Gastronomie ging an den Forsthof der Familie Baumschlager aus Sierning (Oberösterreich), der seit Jahren auf frische Lebensmittel aus der Region setzt und damit durch kurze Transportwege einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Als Energieautarker Landwirt wurde Ing. Leo Friesenecker ausgezeichnet, der mit dem Energiehof in Windhaag (Oberösterreich) durch den Einsatz von Photovoltaik, Solarenergie, Wind, Biomasse und Pflanzenöl von fossiler Energie unabhängig ist.

Die österreichische Hagelversicherung engagiert nicht nur den Klimaschutzpreis für den Klimaschutz, sondern wirbt auch für den Konsum regionaler Lebensmittel mit kurzen Transportwegen. Aus diesem Grund gab es bei der gestrigen Preisverleihung auch ein GENUSS REGION ÖSTERREICH-Buffet aus den 60 österreichischen Genussregionen.

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