Jahresergebnis 2006: Binder+Co setzt Erfolgskurs fort

Gleisdorf/Wien (OTS) -

  • 2006 - eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Unternehmensgeschichte
  • Umsatz wächst um 7,8 % auf 42,7 Mio EUR
  • EGT um 25,0 % auf 4,0 Mio EUR gesteigert
  • Auftragsstand mit 16,0 Mio EUR um 26,0 % über dem Vorjahr
  • Weitere Markterfolge in Zentral- und Osteuropa, Südostasien und Indien
  • 37 % der Anteile durch Private Placement an Investoren abgegeben
  • Dezember 2006: Einführung im Segment other listings.at der Wiener Börse

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Zuwächse in allen Kennzahlen

Bei einem um 7,8 % auf 42,7 Mio EUR gesteigerten Umsatz (2005:
39,6 Mio EUR) steigerte die Binder+Co AG ihr EBIT 2006 um beachtliche 21,9 % auf 3,9 Mio EUR (2005: 3,2 Mio EUR). Der Gewinn pro Aktie kletterte um 60,4 % auf 0,91 EUR (2005: 0,55 EUR).

Auch der Auftragsstand lag zum Jahresende 2006 mit 16,0 Mio EUR um 26,0 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls um 13,0 % auf 46,0 Mio EUR.

Weiter verbessert hat sich im abgelaufenen Jahr auch die Profitabilität des Unternehmens. So stieg die Umsatzrendite (ROSEGT) von zuvor 8,1 % auf 9,4 %, das EBIT pro Mitarbeiter lag bei 18,4 TEUR (2005: 15,5 TEUR). Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 2006 beachtliche 39,5 % und unterstreicht damit die solide Bilanzstruktur des Unternehmens.

"Binder+Co setzt damit die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre eindrucksvoll fort. Seit 2003 konnte der Umsatz pro Jahr um durchschnittlich knapp 5 % gesteigert werden, das EBIT nahm im Schnitt um jährlich über 25 % zu," so Vorstand Dr. Karl Grabner.

Exzellente Verkaufsentwicklung

Basis dieser positiven Entwicklung waren - abgesehen von konsequenter Effizienzsteigerung und Kostendisziplin - erfreuliche Markterfolge. 2006 gingen die Anlagen von Binder+Co bereits in über 50 Länder in aller Welt, der Exportanteil des Gleisdorfer Spezialisten blieb mit 76,1 % auf praktisch unverändert hohem Niveau (2005: 76,7 %).

Das Geschäft von Binder+Co zerfällt dabei in die drei Segmente Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik. Unter dem Motto "Vom Schüttgut zur Palette" deckt das Unternehmen alle Bereiche der Zerkleinerung, Siebung, Sortierung, Waschung bzw. Trocknung und palettenfertigen Sackverpackung von körnigen bis pulverförmigen Primär- und Sekundärrohstoffen, aber auch Lebens- und Futtermitteln ab. So können u.a. Kohle, Erz, Industriemineralien, Kunststoffgranulate, Reis, Salz sowie Glas-, Papier- und Kunststoffabfälle oder Elektronikschrott in den Anlagen von Binder+Co bearbeitet werden.

Aufbereitungstechnik: Spezialsiebtechnik aus Gleisdorf weltweit gefragt

Im Segment der Aufbereitungstechnik entwickelt sich BIVITEC(R), die Spezialsiebmaschine von Binder+Co für siebschwierige Schüttgüter, zum internationalen Verkaufsschlager. 2006 hat Binder+Co bereits die neunhundertste Anlage dieses Typs an einen Kunden in England ausgeliefert. Die von Technikern in Gleisdorf entwickelte Maschine kommt in Kombination mit verschiedensten hauseigenen Produkten in der Eisen- und Stahlindustrie, im Bergbau und in der Steine- und Erdenindustrie, in der chemischen Industrie und im Recycling von Wertstoffen weltweit zum Einsatz.

Gute Wachstumschancen sieht Binder+Co im Bereich der Aufbereitungstechnik in Zentral- und Osteuropa und baut hier deshalb seit Mitte 2003 ein eigenes Vertriebsnetz auf. In Tschechien, der Slowakei und Polen bestehen bereits eigene Handelsvertretungen, derzeit wird intensiv am Aufbau von Vertriebskooperationen in Rumänien und Russland gearbeitet.

Umwelttechnik: Weltmarktführer im Glasrecycling

Im Bereich der Umwelttechnik lieferte Binder+Co im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem Glasrecyclingmaschinen in die ganze Welt. Besonders Osteuropa entwickelte sich dabei zu einem neuen Absatzmarkt für technologisch hochwertige Recycling-Produkte. Parallel dazu ist hier 2006 mit einem Auftrag über eine Glasrecyclinganlage aus Malaysien auch die Positionierung im asiatischen Raum gelungen. Binder+Co hat damit ihre weltweite Führungsposition weiter ausgebaut und steht mit der Produktfamilie CLARITY heute an der Spitze der Anbieter für Altglasrecycling. Gleichzeitig bietet Binder+Co auch Lösungen für Papier- und Kunststoffsortierung an.

Verpackungstechnik: Gute Erfolge mit Spitzengeschwindigkeit

Als Hersteller der weltweit schnellsten Verpackungsmaschinen für den industriellen Offensackbereich beliefert Binder+Co die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie, die chemische und petrochemische Industrie sowie die Baustoffindustrie. Neben den aktuellen Märkten Österreich, Deutschland, Benelux, Spanien, Schweden, Irland, Türkei, Indien, Korea, Südafrika und USA sollen hier 2007 vor allem die Märkte in Osteuropa stärker bearbeitet werden.

After Sales Service: Ein Schlüssel zum Erfolg

Ergänzt werden die Aktivitäten von Binder+Co durch ein produktübergreifendes After Sales Service. "Sämtliche Erfahrungen aus dem laufenden Kontakt mit unseren Kunden fließen über Produktverbesserungsmaßnahmen sowie Neu- und Weiterentwicklungen in unsere Maschinentechnik ein. Damit bildet das After Sales Service eine wertvolle Basis für unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Unsere Kunden danken uns dieses Engagement regelmäßig mit neuen Aufträgen," so Vertriebsvorstand Mag. Jörg Rosegger.

Gezielte strategische Expansion

Die weitere Entwicklung von Binder+Co steht klar im Zeichen gezielter Expansion.
Ausgehend von seiner starken Marktposition strebt das Unternehmen einerseits regionales Wachstum durch verstärkte Erschließung der Märkte Zentral- und Osteuropas - und damit einer Region mit hoher Wirtschaftsdynamik - an. Eine weitere interessante Zielregion ist nach wie vor der südostasiatische Raum.
Parallel dazu setzt Binder+Co auf Wachstum im Bereich der Umwelttechnik. Laufend wird in diesem Sinn an einer Erweiterung der Produktpalette in Richtung neuer Anwendungsgebiete und an der Erschließung neuer Märkte gearbeitet.

Schwerpunkt Innovation: Internationale Partnernetzwerke sichern Technologievorsprung

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das beständige Bemühen, den Technologievorsprung des Unternehmens zu halten und weiter auszubauen. Im Bereich der Umwelttechnik kooperiert Binder+Co dazu unter anderem mit dem Institut für Informations- und Datenverarbeitung der Fraunhofer Gesellschaft in Karlsruhe, verschiedenen Sensorlieferanten in Europa sowie mit heimischen Universitäten und Entwicklungsunternehmen.

Technologievorsprung sichert Arbeitsplätze

Mit knapp 1 Mio EUR an Aufwendungen für Forschung & Entwicklung wird Binder+Co ihren Know-how-Vorsprung auch im laufenden Geschäftsjahr weiter ausbauen. Dr. Karl Grabner dazu: "Wir sichern uns damit nicht nur unsere Technologieführerschaft und damit unsere weltweit starke Marktposition, sondern auch wertvolle Arbeitsplätze in Gleisdorf."

Forschungsdurchbruch bei der Erkennung von hitzebeständigem Glas

Eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Entwicklungstätigkeit im Unternehmen: Ein im Jahr 2005 zum Patent angemeldetes Verfahren zur Erkennung von Sonderglasqualitäten, z.B. hitzebeständigem Glas, wurde im 4. Quartal 2006 den Betreibern von Glasrecyclinganlagen und den weltweit tätigen Glasproduzenten mit Erfolg vorgestellt. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Erstserie am Markt platziert werden.

Binder+Co wieder an der Börse

Die nachhaltig gute Performance der letzten Jahre hat die Voraussetzungen für einen - gerade für den Wachstumskurs der kommenden Jahre - wichtigen strategischen Schritt des Unternehmens geschaffen: den Weg an die Börse.
Bereits Ende 2006 hat die bisherige 100 %-Muttergesellschaft Waagner-Biro AG insgesamt 37 % der Aktien der Binder+Co AG im Rahmen eines Private Placement an Finanzinvestoren abgegeben. Parallel dazu wurde das Unternehmen mit 27. Dezember 2006 im Segment other listings.at wieder an der Wiener Börse eingeführt.

Rückfragen & Kontakt:

Für Rückfragen steht Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands,
jederzeit gern zur Verfügung - Tel.: 03112-800-363, Fax: 320
E-Mail: karl.grabner@binder-co.at

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