Kaiser: "In Banda Aceh muss gerettet werden, was noch zu retten ist!"

Der Lokalaugenschein eines Reporters bestätigt, dass die Ungereimtheit rund um das Kärnten Dorf in Banda Aceh unverzüglich aufgeklärt werden müssen.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der heutige Bericht eines Sonderreporters über das Kärnten Dorf in Banda Aceh in der Kleinen Zeitung bestätigt die Dringlichkeit der von uns gestellten Forderungen", sagte heute, Sonntag, der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser.

Eine rasche und lückenlose Aufklärung über die Verwendung der Spenden- und Steuergelder durch den Landesrechnungshof und den Kontrollausschuss des Kärntner Landtages, eine umgehende Belegprüfung, insbesondere der Reisekosten- und Spesenabrechnungen, eine umgehende Vorlage einer Kostenaufstellung und einer Projektdokumentation und eine Einschaltung des Außenministeriums, zur bestmöglichen und professionellen Verwertung der vorhandenen Infrastrukturen im Sinne der Spender und der Not leidenden Bevölkerung.

Die Kärntnerinnen und Kärntner haben ein Recht darauf, zu erfahren, was mit den Spenden, öffentlichen Gelder und dem Mobiliar von Kärntner Berufsschülern passiert sei. "Die Verwendung jener 1,2 Millionen Euro an Spenden und öffentlichen Gelder, die ins Kärnten-Dorf geflossen sind, müssen dahingehend überprüft werden, ob dabei die Grundsätze der Rechtmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit eingehalten wurden", so Kaiser.

"Aber auch Landesrat Martinz ist in seiner Funktion als Entwicklungspolitischer Referent gefordert, raschest Licht ins Dunkel beim Kärnten-Dorf zu bringen", so Kaiser. Der Entwicklungspolitische Beirat, in dem sämtliche Hilfsorganisationen vertreten sind, tagt kommende Woche.

"Auch die Rolle und Aufgabenstellung von Konsul Bradach gehört auf den Tisch gelegt", schoß der SPÖ-Klubobmann.

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