VP-Stiftner: Wien muss endlich gegen Umweltsünder handeln!

PR-Aktionen der Stadt bringen keine Verbesserungen für Wiener Umwelt

Wien (VP-Klub) - "Dass SP-Umweltstadträtin Sima sich lieber mit frischen Radieschen in der Zeitung abbilden lässt, statt etwas gegen die drohende Verseuchung des Grundwassers durch eine ehemalige Giftmülldeponie in Simmering zu unternehmen, zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wo die Prioritäten der Wiener Stadtregierung liegen", betont der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, bezüglich einer diesbezüglichen Warnung von Global 2000. Bereits im Sommer 2006 - damals wurde die genannte Deponie verspätet und nur langsam geräumt - machte der VP-Umweltsprecher auf das verschleppte Problem des Giftmülllagers aufmerksam.

"Nach wie vor verletzt das Wiener Umweltamt, das nach eigenen Angaben schon seit September 2005 von dem Giftmülllager Bescheid weiß, seine Sorgfaltspflicht. Nun kommt auch noch verschleierte oder sogar unwahre Info-Politik dazu. Anscheinend versucht die Stadt alles, um die Tatsachen und Daten zu vertuschen, während die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener ernsthaft gefährdet wird - das kann wirklich nur mehr als Skandal bezeichnet werden", kritisiert Stiftner scharf. Es sei mehr als an der Zeit, endlich strengere Kontrollen in dieser Branche einzuführen und dann auch rasch die entsprechenden Maßnahmen zu setzen.

Doch schon bei der Räumung der Deponie im Sommer 2006 fiel die zuständige SP-Stadträtin Sima durch Untätigkeit und Beschwichtigungsversuche an Stelle von Taten negativ auf - nun scheint sie diese Politik nahtlos fortzusetzen. "Die Stadt könnte viel an Steuergeld für gekünstelte PR-Aktionen der Umweltstadträtin sparen und das Image dadurch verbessern, indem die eklatante Umsetzungsschwäche Simas endlich beseitigt und durch den für eine Verantwortliche angebrachten Tatendrang ersetzt wird", so Stiftner abschließend.

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