Grüne Wien: Durch Verheimlichung von Umweltdaten verbessert Stadt ihr Image sicher nicht

Maresch: Global 2000-Kritik zeigt, wie notwendig ein Wiener Bodenschutzgesetz ist

Wien (OTS) - Der heute von Global 2000 vorgebrachten Kritik am Umgang der Stadt Wien mit Umweltdaten und deren Veröffentlichung schloss sich Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien, an. "Die Stadt will offensichtlich Wien dadurch zu einer Umweltmusterstadt machen, indem sie alle `schlechten` Umweltdaten vertuscht und verheimlicht. Auch Umweltdaten zur Schwermetallbelastung von Kinderspielplatzböden wurden von Stadträtin Sima jahrelang geheimgehalten. Offenbar hat Sima besonders zum Bodenschutz in Wien ein gestörtes Verhältnis."

Die MA 22 habe auf Auftrag der Vorgängerin Simas, der Umweltstadträtin Kossina, einen Entwurf für ein Wiener Bodenschutzgesetz ausgearbeitet, so Maresch. "Sima hat bei Amtsantritt die weiteren Arbeiten zum Bodenschutzgesetz sofort gestoppt. Und der aktuelle Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig ein Wiener Bodenschutzgesetz wäre", betont der Umweltsprecher.

Ein Bodenschutzgesetz würde einen verbindlichen Rahmen schaffen, um Umweltgefahren vorzubeugen und entstandene Umweltgefährdungen zu beseitigen. "Genau das will Sima aber offenbar nicht. Die Grünen Wien werden jedenfalls weiterhin und verstärkt die vorhandenen Daten zur Wiener Umwelt über das Instrument des Umweltinformationsgesetztes einfordern und für die WienerInnen öffentlich machen", schließt Maresch.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Erik Helleis
Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
Mobil: 0664 52 16 831
mailto: erik.helleis@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001