Frauenberger, Wehsely: Bildungs- und Sozialpolitik sind der Motor für Integration!

Integration als Schwerpunkt bei der Bildungskonferenz 2007 der Wiener SPÖ

Wien (SPW) - "Bildungs- und Sozialpolitik als Motor der
Integration" lautete das Thema der diesjährigen Konferenz der Wiener SPÖ-Bildung am Samstag. Ein Motto, das laut Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely die Kernbereiche der Sozialdemokratie zusammenfasst: "Im Grunde geht es um die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen." "Im Mittelpunk steht dabei die Chancengleichheit" betonte Frauen- und Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger, "denn der Zugang zum Arbeitsmarkt, sowie zu Bildungs-und Gesundheitseinrichtungen darf kein Privileg sein!" ****

Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik sind auf vielfältige weise miteinander verwoben. Ob Menschen mit Migrationshintergrund soziale Mobilität im Bildungsbereich schaffen sei zum Beispiel eng verbunden mit der sozialen Frage, erklärte Wehsely: "Eine eigenständige Existenz ist der Schlüssel für soziale Mobilität!" Ein Schwerpunkt der Wiener Integrationspolitik sei daher eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen und des Zuganges zur Bildung, so Frauenberger:
"Viele Migranten und Migrantinnen sind hochqualifiziert, arbeiten jedoch in schlecht bezahlten Jobs. Wir wollen aber, dass alle Menschen, egal welcher Herkunft, die Chance auf sozialen Aufstieg haben!". Als wichtige Schritte in diese Richtung nannte Wehsely das Bekenntnis zu einer bedarfsorientierten Mindestsicherung, sowie zur Erhöhung des Mindestlohnes auf 1.000 Euro im Koaltitionsabkommen. Vor allem von letzterem würde Migranten und Migrantinnen stark profitieren.

"Es muss auch für Menschen mit Migrationshintergrund die Chance geben, tatsächlich Erfolg zu haben. Und dazu müssen entsprechende Strukturen geschaffen werden", bekräftigte auch der Bildungssprecher der SPÖ Wien, Heinz Vettermann. Über Bildung solle die Egalisierung sozialer Unterschiede erreicht werden, so Frauenberger, denn viele Konflikte, die aufgrund von mangelnder Integration zu entstehen scheinen, seien in Wirklichkeit soziale Konflikte. Allen in Österreich lebenden Menschen gleiche Teilhabe an Bildung, Wissenschaft, Kultur und Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, sei daher "eines der zentralen politischen Anliegen der Sozialdemokratie", unterstrich Wehsely und unterstrich: "Hier sind wir auch in Zukunft massiv gefordert!". "Integration ist keine Einbahnstraße", betonte Frauenberger abschließend: "Wir brauchen ein breites Bündnis für Integration quer durch alle sozialen Schichten und politischen Lager. Und dabei sind alle politischen Bereiche gefordert." (Schluss) lk

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