SP-Harwanegg: Wienerberg-City nach Behebung bestimmter Probleme durchaus städtebauliches Vorzeigeprojekt

Wien (SPW-K) - "Ja, es gibt gewisse Probleme in bestimmten
Bereichen der Wienerberg-City, die Kritik daran ist teilweise berechtigt, sie soll gar nicht bestritten werden. Dies ist übrigens bei den meisten Neubauten in den ersten Bestandsjahren der Fall. Derzeit sind jedenfalls die Bauträger bemüht, die einzelnen Mängel in der Anlage zu beheben. Werden diese erfolgreich abgeschlossen, so kann man die Anlage durchaus als Vorzeigeprojekt, als die sie ja von Beginn an konzipiert gewesen ist, bezeichnen", stellte Freitag SP-Gemeinderat Volkmar Harwanegg in seinem Debattenbeitrag zu diesem Thema im Wiener Gemeinderat fest.

Im Verlauf seiner Ausführungen skizzierte Harwanegg ausführlich die Entwicklungsgeschichte der Wienerberg-City in ihren zwei Teilen jeweils links und rechts von der Triester Straße. Er erinnerte daran, dass dieses Gebiet nach dem Ende des Betriebs der Ziegelwerke total verkommen und devastiert gewesen wäre. "Deshalb war es notwendig", so der Mandatar, "dass dort Stadtentwicklungsprojekte verwirklicht werden. Das ist dann auch geschehen, ein Masterplan ist erarbeitet worden, Projekte sind international ausgeschrieben worden, ebenso haben Architektenwettbewerbe stattgefunden". Er wies zudem darauf hin, dass von allem Anfang an eine Mischnutzung des Gebietes vorgesehen gewesen wäre.

Er listete jene 19 Firmen auf, die sich in dem Bereich niedergelassen und rund 6.000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Auch seien, so der Redner, die Infrastruktureinrichtungen von den Wohnbauträgern gleich miterrichtet worden. So seien u.a. eine Schule, ein Hort, drei Kindergärten, ein Pensionistenheim sowie Freizeiteinrichtungen entstanden. Nicht zuletzt wären, so Harwanegg, attraktive Einkaufsmöglichkeiten auch für die AnrainerInnen der alten Gemeindebauten entlang der Wienerbergstraße geschaffen worden, die bis dahin mit diesen unterversorgt gewesen wären.

Auch Harwanegg kündigte an, dass der große, von Feuchtigkeit betroffene große Spielplatz weiter nach Süden verlegt werden und sich dann in rund 250 Meter Entfernung von den Wohnbauten befinden werde. Er wies zudem auf die Vorteile für die BewohnerInnen der Anlage hin, zu Fuß in wenigen Minuten die großen Grünanlagen südlich der Häuser aufsuchen zu können. (Schluss)

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