Facharbeiterdebatte - SP-Bacher-Lagler: VP-Gerstl soll mit seiner Kritik vor der eigenen Tür kehren

Selbst Teile des VP-Wirtschaftsbundes forderten Bartenstein-Rücktritt

Wien (SPW-K) - "Die Wiener SPÖ hat die heutige Einigung der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Diskussion über die Arbeitsbewilligung für ausländische Arbeitskräfte wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Lösung entspricht im Wesentlichen den Intentionen der SPÖ, vor allem die Festlegung auf die Intensivierung der Aus- und Weiterbildung für ArbeitnehmerInnen, also eine Qualitätsoffensive, sowie die geplante Mobilitätszulage sind ein großer Fortschritt", stellte Freitag der Wiener SPÖ-Gemeinderat Norbert Bacher-Lagler zu dieser Causa und in einer Reaktion auf die Aussagen von VP-Gemeinderat Gerstl fest.

Im übrigen, so Bacher-Lagler weiter, sei der ursprüngliche Bartenstein-Vorstoß selbst in der ÖVP stark umstritten gewesen. So habe erst heute der VP-Wirtschaftsbund des 14. Wiener Gemeindebezirks Penzing deswegen den Rücktritt des Wirtschafts- und Arbeitsministers gefordert. Bacher-Lagler: "Dabei ist besonders pikant, dass der ehemalige langjährige ÖVP-Gemeinderat Haubenburger, und damit ein Ex-Kollege von Gerstl, Bartenstein Sachunkenntnis in dieser Frage attestiert. Wenn Gerstl meint, sich bei diesem Thema unbedingt gegen die SPÖ exponieren zu müssen, dann wäre er gut beraten, erst einmal vor der Tür seiner eigenen Partei zu kehren", schloss Bacher-Lagler. (Schluss)

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