FPÖ unterstützt Projekt Rothneusiedl mit klaren Vorgaben

Neues Austria-Stadion als multifunktionelle Arena planen

Wien, 02-03-2007 (fpd) - Das Projekt "Rothneusiedl" bietet eine große Chance für Wien und insbesondere den 10. Bezirk, die trotz der dumpfen Verhinderungspolitik der "Raunzerkoalition" von ÖVP und Grünen ergreifen muss, hielten heute die FPÖ-Gemeinderäte Dr. Herbert Madejski und Toni Mahdalik in der Diskussion über den betreffenden Optionsvertrag im Gemeinderat fest.

Die Richtigkeit und Dringlichkeit der raschen Entwicklung des Areals ist für die FPÖ unbestritten. Niederösterreich hat südlich des Areals bereits umfangreiche Flächenreserven ankaufen lassen, um dort eine "SCS 2" zu entwickeln. Wien durfte hier nicht gelähmt zusehen, sondern musste das Heft in die Hand nehmen, erklärt Mahdalik.

Die FPÖ stimmt dem Optionsvertrag daher zu, knüpft ihre weitere Unterstützung des Vorhabens jedoch an folgende Bedingungen und Abläufe, macht Madejski aufmerksam:

1. Abführung einer strategischen Umweltprüfung
2. Erstellung eines Masterplanes
3. Entwicklung eines Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes
4. Durchführung einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung)
5. Planung des Austria-Stadions als multifunktionelle Arena
6. Synchronisation der U 1-Verlängerung mit dem Stadionbau
7. Bau der A-24 als Verbindung zwischen S 1 und A-23
8. max. 45.000 m2 Widmung für EKZ und Fachmarktzentrum
9. Detaillierte Arbeitsplatz-, Wohnstätten- und Grünraumvorgaben 10.Durchgehende Einbindung von Bevölkerung und Opposition

Wenn diese Punkte von der Stadt Wien akzeptiert werden, ist die FPÖ zur aktiven Unterstützung des Projektes bereit. Während die Grünen wie üblich gegen alles sind, könnte der Grund für die dumpfe ÖVP-Frontalopposition in unbefriedigten wirtschaftlichen Interessen im Zuge Grundstückstransaktionen liegen.

Beide Beweggründe sind zum Schaden der Bevölkerung und scharf abzulehnen. Diese wertvolle Stadtentwicklungsressource darf nicht wegen parteitaktischer Überlegungen von ÖVP und Grünen weiter brach liegen, betonten Madejski und Mahdalik abschließend. (Schluss)am

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