LR Ackerl: "Ungenutztes Facharbeiterpotential unter Zuwanderern fördern und fordern!"

Gezielte Schulungen von MigrantInnen können Facharbeitermangel rasch reduzieren und dienen der besseren Integration

Linz (OTS) - Die derzeit geführte Debatte um einen Facharbeitermangel und der Vorschlag, diesen durch zusätzlichen Zuzug ausländischer Arbeitskräfte zu beheben, setzt der oberösterreichische Sozial-Landesrat Josef Ackerl eine Alternative entgegen. "Lernen wir endlich, das große Potential unter unseren neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu nutzen!" meint der unter anderem für Integrationsfragen zuständige Landesrat. "Mit gezielten Bildungsmaßnahmen und Förderungen wären relativ kurzfristig neue Fachkräfte verfügbar!"

Migrantinnen und Migranten werden aus verschiedenen Gründen oftmals nicht in ihren Stammberufen eingesetzt. "Viele verfügen über keine schlechte Ausbildung, könnten wahrscheinlich binnen kürzester Zeit durch Schulungen auf das nötige Niveau gebracht werden!" meint Landesrat Ackerl. "Gleichzeitig würde damit auch ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet!" Der Integrationsbericht des Landes zeigt auf, dass bereits jetzt überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund in der Industrie arbeiten. Ein großes Problem stellt aber die mangelnde Anrechnung von bereits erworbenen Qualifikationen dar. "Dies könnte man durch kurze, intensive Aufschulungen oder sonstige Qualifizierungsmaßnahmen ändern - die erworbenen, aber nicht anerkannten Qualifikationen werden ergänzt, anerkannte FacharbeiterInnen sind dadurch kurzfristig zu gewinnen!" meint Ackerl. Während ein weiterer Zuzug ausländischer Arbeitskräfte den Druck auf die MigrantInnen erhöht, würden diese Maßnahmen das Armutsrisiko und andere soziale Spannungen reduzieren. "Damit wäre also nicht nur der Wirtschaft mit zusätzlichen Arbeitskräften zu helfen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet und damit der Gesellschaft als Ganzes gedient!" schließt Ackerl.

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