Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka verlangt von Bundesliga transparentes, professionelles und streng wirtschaftlich orientiertes Lizensierungsverfahren

Profibetriebe der Bundesliga in Kapitalgesellschaften überführen

Wien, 2. Februar 2007 (OTS) - Mit einem "transparenten" und "gegenüber den letzten Jahren verschärften Lizenzierungsverfahren" will Sportstaatssekretär Lopatka mehr Professionalität und stärkere wirtschaftliche Orientierung in die Bundesliga bringen. Die Profibetriebe der Vereine sollten in nicht börsennotierte Kapitalgesellschaften übergeführt werden. Damit könnte Österreichs Fußball bestmöglich im Rahmen der finanziellen Leistbarkeit organisiert werden. "Bisher haben zu viele Vereine weit über ihre Verhältnisse gelebt. Es darf in Zukunft nicht zum Bundesliga-Alltag gehören, dass jährlich ein oder mehrere T-Mobile und Red Zac-Liga Vereine schwer überschuldet vor dem Konkursrichter enden", so Lopatka. ****

Die Bundesliga habe ihre Eigenverantwortung beim Lizenzierungsverfahren wahrzunehmen, betonte der Sportstaatssekretär. "Die Vereine sollten ihre Strukturen genau unter die Lupe nehmen und die Bereitschaft aufbringen, ihre Profibetriebe aus dem gemeinnützigen Verein in Kapitalgesellschaften auszugliedern." Da die öffentliche Hand jährlich mehr als 15 Millionen Euro über den ÖFB dem österreichischen Fußball vor allem für die Nachwuchsarbeit zur Verfügung stelle, sei es auch die Pflicht der Politik, "professionelles wirtschaftliches Handeln von den Top-Vereinen zu verlangen", so Lopatka abschließend.

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