Swoboda fordert Neugestaltung der EU-Atompolitik

Wien (SK) - "Die jüngste Panne im AKW Temelin und die mangelhafte Information darüber beweisen einmal mehr die Notwendigkeit, die Atompolitik im Rahmen der EU und insbesondere den Euratom-Vertrag einer gründlichen Revision zu unterziehen", so der SPÖ-Europaabgeordnete und Vizechef der SPE-Fraktion im EU-Parlament, Hannes Swoboda, heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Da ein allgemeiner Verzicht auf Nuklearenergie nicht zu erwarten sei, brauche es europaweit strenge Sicherheitsnormen, die vor der Inbetriebnahme von AKWs kontrolliert werden müssten. "Darüber hinaus müssen verbindliche Informationspflichten bestehen, die ebenfalls vor dem Europäischen Gerichtshof einklagbar sind", erklärte das Mitglied im EP-Energieausschuss. "In diesem Sinne habe ich im Europäischen Parlament Anträge eingebracht, die die Initiative einiger Mitgliedstaaten für eine grundlegenden Revision des Euratom-Vertrages unterstützen sollen", schloss Swoboda. (Schluss) ps/mp

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