SPÖ-Kärnten federführend in der Diskussion über ein Verbot von Computer-Killerspielen

Planung eines Expertentreffens - Kaiser: "Es muss einen breiten politischen Konsens geben, um erfolgreich zu sein."

Klagenfurt (SP-KTN) - Auf Initiative der SPÖ und basierend auf einem diesbezüglichen Antrag im Kärntner Landtag sei im gestrigen Unterausschuss für Europa die Frage eines Verbotes von Computer-Killerspielen ausführlich erörtert worden, berichtete heute, Freitag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. Da diese Problematik sehr vielschichtig sei und die Einbeziehung vieler Aspekte bedürfe, "vertraten alle Fraktionen die Auffassung, dass man auf der Ebene des Europa-Ausschusses in absehbarer Zeit ein Expertentreffen dazu veranstalten soll", gab Kaiser einen Ausblick auf weitere Schritte in dieser Causa.

Das Expertentreffen, zu dem PädagogInnen, Technik-ExpertInnen sowie VertreterInnen der EU-Ebene und des Bundesministeriums für Soziales eingeladen werden sollen, biete eine Plattform, um über dieses aktuelle Thema umfassend zu diskutieren, so Kaiser. Der Richtlinienentwurf der EU-Kommission, welcher ein generelles Verbot von Killerspielen zum Ziel hat, soll dabei ebenso erörtert werden wie eine Positivprädikatisierung, wie sie derzeit in Österreich vorgeschlagen wird, formulierte der SP-Klubobmann Schwerpunkte des künftigen Zusammentreffens.

Kaiser: "Ziel der SPÖ ist es, die Frage eines Verbotes von Computer-Killerspielen umfassend zu behandeln, bevor es zu einer möglichst breiten Beschlussfassung kommt. Diese Thematik kann nicht nur isoliert parteipolitisch betrachtet werden, hier muss es einen breiten politischen Konsens geben, um erfolgreich zu sein."

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