FP-Matiasek: Subventionen im Integrationsbereich sind viel zu hoch!

Massive Kritik an Subventionsvergabe!

Wien, 02.03.2007 (fpd) - Massive Kritik an der Subventionsvergabe
im Integrationsbereich übte heute die stellvertretende Landesparteiobfrau der FPÖ-Wien, LAbg. GR Veronika Matiasek.Allein in der heutigen GR-Sitzung werden mehr als 1,4 Mio Euro an Subventionen beschlossen, die ausschließlich der Information, Betreuung und Beratung von Zuwanderern gewidmet sind. Der größte Brocken ist die Finanzierung einer eigenen Integrationszeitung, die sich mit 705.000 Euro zu Buche schlägt. Seitens der Stadt Wien gibt es bereits eine Menge an Informationsmedien, die aus Steuermitteln finanziert werden und als Auskunft für Zuwanderer gelten. Es ist daher völlig unnötig, ein weiteres Medium zu produzieren, so Matiasek.

Ein weiterer Hauptkritikpunkt ist die Subvention von 190.000 Euro an den Verein "Wiener Integrationskonferenz - Vernetzungsbüro", einem Dachverband von 163 Integrationsvereinen, von denen ihrerseits drei Vereine selbst Dachverbände sind. Damit wird das Personal und die Infrastruktur eines riesigen Vereinsnetzes, dessen Tätigkeit auf eine Bevölkerungsgruppe - nämlich Zuwanderer und Asylwerber - beschränkt ist, finanziert. Die Wiener Bevölkerung, die in überwiegender Mehrzahl mit ihren Steuern für dieses Netzwerk aufkommen muss, hat davon nichts. Im Gegenteil, die Intention der Vereine zielt darauf ab, Integration nicht im Sinne von Anpassung zu verstehen, sondern die Diversität - also Gleichrangigkeit von Sprachen, Kulturen und Lebensformen - in der Stadt zu fördern. Der Passus, dass "eine Überanpassung vermieden werden soll", findet sich nicht selten in den Projektbeschreibungen, so Matiasek.

Diese Integrationspolitik der SPÖ, die von ÖVP und Grünen mitunterstützt wird, geht zu Lasten der Wienerinnen und Wiener. Vor allem Familien - die für alle "Extras" selbst aufkommen müssen und durch die verfehlte Integrations- und Zuwanderungspolitik in Wien, im Bereich Wohnen, Schule oder bei der Benützung unserer Parkanlagen ins Hintertreffen geraten sind, spüren diese Ballaste massiv. Die Freiheitlichen werden derartige Subventionen - die zu Lasten unserer Bevölkerung gehen - auf jeden Fall ablehnen, so Matiasek abschließend.

Peregrina 123.340,- LEFÖ 91.500,- VTEÖ 28.121,- Orient Express 66.612,- Piramidops 38.066,- Miteinander lernen 124.020,- Integrationszeitun 705.000,- Hemayat 15.000,- Schwarze Frauen 15.000,-

Wr. Integrationskon

Ferenz-Vernetzungsbüro 190.000,- Frauenintegration Amerlinghaus 58.480,- Endsumme 1.455.139,-

Diese Summe (Euro 1.455.139,-) wird alleine für Integration, in der Gemeinderatssitzung am 02.03.2007 gegen die Stimmen der FPÖ, beschlossen. (Schluss)paw

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