Gemeinsamer Kollektivvertrag für ArbeiterInnen und Angestellte in der Mineralölindustrie

Beweis für funktionierende Sozialpartnerschaft

Wien (GMTN/GdC/GPA-DJP/ÖGB/FVMI) - Am 1. März 2007 haben die Gewerkschaften Metall-Textil-Nahrung (GMTN), Chemiearbeiter (GdC) und Privatangestellte, Druck, Journalismus und Papier (GPA-DJP) mit dem Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) einen richtungsweisenden gemeinsamen Kollektivvertrag für ArbeiterInnen und Angestellte feierlich unterzeichnet. Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Juli 2007 in Kraft und gilt österreichweit für alle ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie. ++++

Schwerpunkt dieser Kollektivvertragsreform ist die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten, insbesondere beim gemeinsamen Entgeltschema, den Beschäftigungsgruppen und den Dienstreisebestimmungen. Die Sozialpartner haben damit bewiesen, dass zeitgemäße Regelungen ohne Unterscheidungen von ArbeiterInnen und Angestellten nicht nur sinnvoll, sondern auch möglich sind. Gleichzeitig hat die Mineralölindustrie damit gezeigt, dass in modernen Unternehmensstrukturen althergebrachte Differenzierungen keinen Platz mehr haben.

ÖGB, 2. März 2007 Nr. 152

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie
Dr. Christoph Capek
T: 05 90 900-4893, E: capek@oil-gas.at
www.oil-gas.at

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier
Barbara Lavaud
T: 050301/21533, E: barbara.lavaud@gpa-djp.at
www.gpa-djp.at

Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung
Nani Kauer
T: 01/501 46-242, E: nani.kauer@gmtn.at
www.gmtn.at

Gewerkschaft Chemie
Franz Gansch,
T: 01/597 15 01-38, E: franz.gansch@gdc.oegb.or.at
www1.oegb.at/chemie/

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