ÖBB schaffen sieben neue Lehrberufe

Noch bis 16. März läuft die Bewerbungsfrist für den Lehrstart 2007

Wien (OTS) - (Wien, 2. März 2007) - Der Kern der ÖBB-Lehrlingsoffensive 2007 besteht aus der Gründung sieben neuer Lehrberufe. Die noch in Genehmigung befindlichen Ausbildungsprogramme mit den Grundmodulen Elektrotechnik und Maschinenbau sehen ab dem dritten Lehrjahr eine Spezialisierung auf eisenbahnspezifische Inhalte vor und sind auf die künftigen Anforderungen der Bahn zugeschnitten. Bereits am ersten Tag der Berufsmesse BeST in der Wiener Stadthalle war das Interesse an den neuen Eisenbahnlehrberufen sehr groß. Noch bis zum 16. März können Bewerbungen für den Lehrstart im Herbst 2007 abgegeben werden.****

Die ÖBB sind mit ständig über 1.500 in Ausbildung befindlichen Lehrlingen der größte Lehrstellenanbieter Österreichs. Und das, obwohl in der Sparte Transport und Verkehr lediglich 1,6 Prozent aller Lehrlinge ausgebildet werden. Jährlich bekommen 350 bis 450 Jugendliche die Chance auf eine Lehrstelle bei Österreichs führendem Mobilitätsdienstleister.

14 Lehrberufe stehen zur Wahl

Die derzeit zur Wahl stehenden elf technischen Lehren werden in den bundesweit elf Lehrwerkstätten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg und österreichweit bei der ÖBB-Postbus GmbH angeboten. Drei kaufmännische Lehren - Bürokaufmann, Speditionskaufmann und Mobilitätskaufmann kann man bei der ÖBB-Dienstleistungs GmbH, der Rail Cargo Austria AG und der ÖBB-Personenverkehr AG absolvieren. Bei allen Lehren wird besonderes Augenmerk auf Praxisnähe gelegt - "so können die Jungen Menschen nach Abschluss ihrer Lehre rasch mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut werden", meinte Franz Nigl, Geschäftsführer der ÖBB-Dienstleistungs GmbH, heute bei einer Pressekonferenz.

Begehrte Ausbildungsplätze - Top Job-Chancen

Sämtliche ÖBB-Lehrwerkstätten sind vom Wirtschaftsministerium "staatlich ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe". Zahlreiche Medaillen bei Lehrlingswettbewerben bestätigen Jahr für Jahr die hohen Qualitätsstandards der Ausbildungen. Diese Qualität wissen auch Unternehmen wie Agrana, Austria Tabak bzw. AMS, Österreichisches Bundesheer und viele mehr zu schätzen und lagern Ausbildungsmodule bzw. ganze Jahreslehrgänge an die ÖBB aus.

Auf Grund des hohen Interesses an ÖBB-Lehrstellen kann die Bahn bereits bei der Vorauswahl auf die Besten zurückgreifen. "Auf 350 offene Stellen kommen in der Regel 2.000 Bewerbungen", weiß Nigl. "Da konzernweit der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern steigt, haben jene, die sich in der Lehrzeit bewähren, bei den ÖBB auch ausgezeichnete Chancen, in ein festes Dienstverhältnis übernommen zu werden", so der Personalchef weiter.

Frauenanteil steigt

Bereits 12,5 Prozent der ÖBB-Lehrlinge sind Frauen. Damit ist der Frauenanteil derzeit doppelt so hoch wie im Konzerndurchschnitt "und gibt den Trend vor", wie Nigl betont. In den nächsten drei bis vier Jahren möchten die ÖBB den Frauenanteil auf 10 Prozent erhöhen. Große geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es nach wie vor zwischen technischen und kaufmännischen Lehrberufen. Während beim Speditions-und Mobilitätskaufmann der Frauenanteil bei 47 bzw. 66 Prozent liegt, fällt er bei technischen Berufen stark zurück. Spitzenreiter ist Oberösterreich mit 10 Prozent weiblichen Lehrlingen.

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