Generali: Fondspolizzen und Einmalerläge im Trend

Generali wuchs in der Lebensversicherung mehr als doppelt so stark wie der Gesamtmarkt.

Wien (OTS) - Fondspolizzen und Einmalerläge waren 2006 "der
Renner" im Lebensversicherungsgeschäft der Generali in Österreich. Damit hat sich der schon im Boom-Jahr 2005 abgezeichnete Trend voll bestätigt. 2005 war es wegen verschiedener Änderungen im Lebensversicherungs-bereich zu "Vorzieh-Käufen" gekommen. Dennoch konnte die Zahl der Neuverträge auch 2006 weiter gesteigert werden, nämlich um fast 5% auf 80.000 Versicherungsverträge - unter Einbeziehung der von der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich und den 3 Banken abgeschlosse-nen Verträge waren es sogar 92.000 Polizzen. Zum Jahresende 2006 hatten die Konsumenten mit insgesamt 641.000 Lebensversicherungen bei der Generali für ihre Zukunft vorgesorgt. Der Bestand an Versicherungen lag damit um fast 7% über dem Niveau des Jahres 2005.

Fondsgebundene Lebensversicherung auf dem Vormarsch
Von den rund 80.000 neuen Lebensversicherungen, die im vergangenen Jahr bei der Generali gekauft wurden, entfielen mehr als 44.000 und damit rund 56% auf fondsgebundene Lebensversicherungen. 2005 lag dieser Anteil mit 53% erstmals über der Hälfte, 2004 hingegen erst bei 42%. Die Nachfrage der Konsumenten nach einer klassischen Lebensversicherung sank im Gegensatz dazu um 5% auf 31.000 neue Verträge bzw. einen Anteil von 38% - im Jahr 2004 machte die klassische Lebensversicherung noch mehr als die Hälfte aus. Risikoversicherungen - also "reine Ablebensversicherungen", wie sie sehr häufig zur Absicherung von Krediten abgeschlossen werden -legten abermals zu und zwar um 11% auf knapp 5.000 Neuverträge. Für Generali-Vertriebsvorstand Franz Meingast liegen die Ursachen für diesen Trend in Richtung Fondspolizzen auf der Hand: "Wir haben das Gros unserer fondsgebundenen Lebensversicherungen mit attraktiven Garantien ausgestattet. Unsere Fondspolizzen kombinieren daher höhere Ertragschancen mit dem vor allem in der Lebensversicherung so wichtigen Sicherheitsaspekt."

Einmalerläge: Generali-Plus entgegen dem Markttrend
"Eingeschlagen" haben bei den Konsumenten 2006 auch die Einmalerlag-Versicherungen der Generali. Vor allem die beiden Tranchenprodukte Fix&Win II und III waren für die starke Steigerung um 51% auf 8.200 neue Verträge ausschlaggebend. Damit entwickelte sich die Generali gegenläufig zum Markttrend, der vor allem wegen der aktuellen Zinssituation eine Substitution von Einmalerlägen durch Sparprodukte fördert. Das starke Wachstum bei den Generali-Einmalerlägen resultiert vor allem aus dem Maklergeschäft, aber auch aus dem Verkauf durch den angestellten Außendienst.
Der weitaus überwiegende Teil der neuen Lebensversicherungen wird mit laufender Prämienzahlung abgeschlossen. Im Jahr 2006 waren es mehr als 71.000 Verträge. Die Anzahl lag um 1% über dem Vorjahreswert, die vereinbarte Laufzeit der Verträge erhöhte sich um 1,6 Jahre auf insgesamt 20,5 Jahre. "Dies bestätigt, dass immer mehr Lebensversicherungsverträge der Pensionsvorsorge dienen", betont Meingast. Dementsprechend erhöhte sich auch die Prämiensumme der neuen Lebensversicherungsverträge mit laufender Prämienzahlung um knapp 5% auf fast 1,6 Milliarden Euro.

Generali-Lebensversicherung wächst doppelt so stark wie der Markt Der gesamte österreichische Versicherungsmarkt wuchs 2006 in der Lebensversicherung um 4%. Die Generali konnte mehr als doppelt so stark wachsen wie der Gesamtmarkt und damit Marktanteile gewinnen:
Insgesamt investierten die ÖsterreicherInnen im vergangenen Jahr 684 Mio. Euro in ihre Generali-Lebensversicherungen. Gegenüber dem bereits sehr hohen Niveau des Jahres 2005 bedeutet dies eine neuerliche Steigerung um knapp 10%. Der Trend zu fondsgebundenen Le-bensversicherungen ließ die Prämien in diesem Segment um ein Drittel auf 250 Mio. Euro anwachsen, während die klassische Lebensversicherung bei 434 Mio. Euro stagnierte.
Ein starkes Plus wies das Prämienaufkommen bei den Einmalerlägen auf:
Es erhöhte sich um 27,5 Prozent auf 105 Mio. Euro. Trotz dieser hohen Zuwachsrate entfiel das Gros auch weiterhin auf Lebensversicherungen mit laufender Prämienzahlung: Mit 579 Mio. Euro konnte das Vorjahresergebnis um 6,4% gesteigert werden.

Auch für 2007 geht Vorstand Meingast von einem weiteren signifikanten Wachstum in der Lebensversicherung aus. "Die Bereitschaft, privat für die Pension vorzusorgen, bleibt in Öster-reich jedenfalls auf einem hohen Niveau." 83% der ÖsterreicherInnen wollen 2007 dafür gleich viel Geld zur Verfügung stellen wie 2006. Kaum jemand (5%) will weniger ausgeben und 8% planen, in diesem Jahr mehr in eine gesicherte Pension zu investieren als 2006. Das geht aus der von der Generali jährlich beim market-Institut in Auftrag gegebenen Geldausgaben-Studie hervor.

Auch in den anderen Personenversicherungssparten erzielte die Generali neuerlich gute Wachstumsraten. In der Krankenversicherung wuchsen die Prämieneinnahmen um 3,5% auf 185 Mio. Euro und damit wieder stärker als der Markt. Die Unfallversicherung erreichte ein Plus von 3,8% auf 95 Mio. Euro.

Background:
Die Generali Gruppe ist einer der führenden Finanzdienstleister in Österreich. Zur Gruppe zählen in Österreich unter anderem die Generali Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von 13,4% zählt die Generali Gruppe zu den drei Top-Playern auf dem österreichischen Versicherungsmarkt.

Internet:
http://www.generali.at - http://www.generali-holding.at -http://www.generalibank.at

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